September 21 2016

Lasst uns über MOBBING reden

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Ihr Lieben,

es ist mal wieder soweit. Ein neues Thema bei unserer monatlichen „Lasst uns über … reden“ Aktion. Dieses mal beschäftigen wir uns mit dem Thema Mobbing. Gestern konntet ihr bereits auf *Dreamcatchers Treff* allgemeine Infos über Mobbing erfahren. Außerdem hat sie über persönliche Erfahrungen geschrieben. Die Folgen von Mobbing könnt ihr morgen auf *Bücherfunke* lesen, auch sie wird etwas persönliches erzählen.

Am Montag konntet ihr bei *The Fantastic World Of Mine* schon etwas über das Buch „Die Luft da oben“ von Pauline Keller erfahren.

 

Ich selbst möchte euch heute etwas über die Buchreihe „Dennis und Guntram“ erzählen.

Die Kinderbuchreihe umfasst vier Bücher geschrieben von Hubert Wiest. Es geht dabei um insgesamt fünf Jungen im Grundschulalter bzw. etwas älter. Dennis ist ein Junge der relativ wenig Freunde hat, Guntram ist ein „komischer Kauz“, der neu in der Schule und im Dorf ist. Er freundet sich schnell mit Dennis an, da beide eher Außenseiter sind, haben sie nun immerhin sich zwei. Sie werden richtig gute Freunde. Dann gibt es noch drei weitere Jungs, die eher „cool“ sind und dabei leider die anderen Kinder, insbesondere Dennis und Guntram, schikanieren.

Ich denke sowas gibt es in vielen Schulen bzw. Klassen und genau das erschreckt mich. Am Anfang sind es „nur Spielchen“ der Kinder, aber schnell wird es ernst. Und je älter man wird, umso verletzender werden meist die Aussagen und Aktionen.

Mir haben die Bücher über Dennis und Guntram gut gefallen, denn dort wird wirklich mit viel Humor, aber auch viel Ernsthaftigkeit berichtet, wie es anfangs ist, aber auch wie sich das ganze ändern kann.

Ich habe lange Zeit im Hort gearbeitet, diese Buchreihe aber leider erst danach kennengelernt, sonst hätte ich sie sicherlich unseren Kindern zwischendurch vorgelesen.

 

Meine Rezension zu allen vier Büchern findet ihr *hier*

 

Kennt ihr noch weitere Bücher, die sich mit dem Thema Mobbing auseinander setzen? Ich freue mich über Tipps von euch 🙂

August 24 2016

Lasst uns über KRANKHEITEN reden

Auch im August haben wir uns wieder ein Thema überlegt, über das wir bloggen möchten, dass nicht unbedingt ein beliebtes Thema zum Bloggen ist. Wobei ich das bei diesem Thema schon fast wieder ausklammern möchte, denn es gibt schon einige Blogs, die sich mit bestimmten Krankheiten beschäftigen, meist sind es dann selbst Erkrankte oder Verwandte/Freunde von Erkrankten.

Wir haben uns für folgende Themen entschieden:

22.08.: Buchvorstellung: Still Alice bei The Fantastic World of Mine

23.08.: Tumor bei Dreamcatcher

24.08.: Kinderkrankheiten bei mir

25.08.: Depressionen bei Bücherfunke

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Nun, ich möchte euch heute etwas über Kinderkrankheiten berichten. Und dazu gibt es heute ausnahmsweise mal einen kleinen Erfahrungsbericht.

Ich bin als Erzieherin in einer Krippe beschäftigt. Die Kinder sind im Alter von 1 bis 3,5 Jahren und können von Montag bis Freitag die Krippe von 8 bis 17 Uhr besuchen. Alle Eltern sind berufstätig.

Nun ist es so, dass genau in diesem Alter die Kinder relativ schnell krank werden. Das Immunsystem ist gerade erst dabei sich zu bilden und viele Kinderkrankheiten finden ihren Weg zu uns. Nicht bei jedem Kind sichtbar, aber trotzdem ansteckend für die anderen. Darunter die bekannten Krankheiten wie Röteln, Windpocken, Keuchhusten etc., aber auch „neuere“ Krankheiten wie „Hand Mund Fuß“. Und natürlich immer wieder eine Erkältung oder auch mal Durchfall/Erbrechen.

Und genau da bin ich beim Punkt, den ich heute einmal berichten möchte. Ihr hattet sicherlich alle schon einmal eine Erkältung bzw einen grippalen oder Magen/Darm Infekt, oder? Wart ihr dann arbeiten? Falls ja, war die Konzentration bzw. Arbeitsfähigkeit sicherlich eingeschränkt.

Den Kindern in der Krippe geht es in solchen Momenten nicht anders. Denn für die Kleinen ist ein Tag in der Krippe, wie für uns ein Arbeitstag. Denn sie spielen nicht einfach nur, sie lernen, nehmen sehr viele Informationen auf und es ist wirklich anstrengend. Bis zu 15 Kinder gemeinsam in der Gruppe, von uns Erzieher_innen verschiedene Spielmöglichkeiten und gesonderte Angebote.

Wenn dann ein Kind in die Krippe kommt, dem es nicht so gut ist, merken wir dies sofort. Irgendwas ist anders, die Begrüßung, das Verhalten zu anderen und das allgemeine Spielverhalten zeigen uns ziemlich schnell, dass etwas nicht stimmt. Da die Eltern nicht da sind, sind wir in der Verantwortung. Wir warten eine gewisse Zeit ab, beobachten das Verhalten und überlegen, wie wir dem Kind helfen können. Viel kuscheln, vorzeitig in den Schlafraum gehen?! All dies ist möglich und wird auch regelmässig gemacht. Aber wir sind der Meinung, dass in solchen Momenten das wichtigste die Eltern (oder auch Großeltern) wären und das eigene Zuhause. Nur dort können sie runter kommen.

Worauf ich hinaus will? Viel zu oft, bringen Eltern ihre Kinder in Einrichtungen, obwohl sie eigentlich nach Hause müssten, denn sie sind krank oder zumindest nicht so fit, um einen „Arbeitstag“ in der Krippe zu überstehen. Wir wissen, dass die Eltern selbst arbeiten müssen und leider heutzutage die Arbeitgeber nicht immer positiv gestimmt sind, aber für das eigene Kind und die Gesundheit sollte man an dieser Stelle anders handeln. Gönnt dem Kind mal ein paar Tage Zuhause Ruhe, bis es wirklich wieder fit ist.

Noch schlimmer ist es, wenn ein Kind über Nacht Fieber hatte oder sich Erbrochen oder Durchfall hat. Manche Eltern berichten dies beim Bringen der Kinder und am liebsten würden wir die Kinder in diesen Momenten gleich wieder mit nach Hause geben. Leider dürfen wir es nicht. Sollte das Kind dann in der Krippe eines der Symptome aufweisen, dürfen wir anrufen und das Kind abholen lassen.

Mir ist bewusst, dass es wirklich nicht immer einfach für die Eltern ist, aber sie setzen dabei die Gesundheit des eigenen Kindes, das der anderen Kinden und letzendlich auch der Erzieherinnen aufs Spiel. Ich wünsche mir an dieser Stelle ein Veränderung der Einstellung von Arbeitgebern, von Eltern und eigentlich auch eine andere Gesetzeslage.

Juli 22 2016

Lasst uns über DEN TOD reden

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Hallo Ihr Lieben,

dies ist der erste Beitrag zu einer neuen Aktion auf meinem und fünf weiteren Blogs. Wir werden uns nun regelmässig mit einem Thema auseinandersetzen. Jeder auf seine Art und Weise. Büchervorstellungen/Rezis, Fotos, persönliche Geschichten und anderes.

Wir beginnen mit einem Thema, dass zwar alle kennen, aber nicht unbedingt jeder gerne darüber spricht. Wir haben uns alle mit dem Thema Tod auseinander gesetzt.

Ich selbst bin über zwei Friedhöfe gegangen und habe dort einige Fotos für euch gemacht. Für mich ist ein Friedhof ein sehr schöner Ort. Meist ist es eine schöne Grünanlage, es ist ruhig und die Grabstätten sind teils wunderschöne Orte. Schaut selbst:

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Deko auf einem Grabstein
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Ein tolle Allee
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Ein alter Wasserhahn für Gießwasser
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Kunst?
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Ein blumiger Grabstein
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Jeder hat seine eigene Gießkanne, da musste ich wirklich ein wenig grinsen.
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Eine tolle Vase
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Der Bereich der Bodenplattengrabsteine
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Ein Teil vom Friedwald
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Der Eingang zum Friedwald
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Ein Friedhof für Gefallene im Krieg
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Ein Spendenengel
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Ein großer Engel
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Eine große Grabstätte
Ein schöner Brunnen mitten auf dem Friedhof
Ein schöner Brunnen mitten auf dem Friedhof
Ein sehr schönes Bild
Ein sehr schönes Bild
Urnengräber ... mal anders
Urnengräber … mal anders

 

Ich hoffe euch haben die Bilder gefallen, ich persönlich habe zumindest sehr gerne die beiden Spaziergänge gemacht und die Friedhöfe nochmal mit ganz anderen Augen betrachtet.

Weitere Beiträge zum Thema findet ihr bei:

The Fantastic World of Mine

Bücherfunke

Wiktorias Life

Buchtastische Welten

Dreamcatcher