September 12 2016

[Rezension] Vegetarisch für Einsteiger – Diane Dittmer

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Vegetarisch für Einsteiger“ von Diana Dittmer habe ich vom Verlag Bassermann als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle.

Klappentext/Inhalt

Gesund und lecker ohne Fleisch und Fisch?
Nie war es so einfach. Über 70 vegetarische Rezepte für jeden Tagen bringen Abwechslung auf Ihren Teller. Der Wocheneinkaufslaner hilft Ihnen dabei, stressiger Einkäufe in letzter Minute zu vermeiden. So können Sie für sich und ihre Familie schnell und stressfrei gesunde Leckereien zubereiten. Wenn Sie doch einmal nicht alle Zutaten zur Hand haben, helfen Ihnen Blitzvarianten und Zutaten-Austausch-Tipps aus der Misere.

Ein kurzer Überblick über den Inhalt:

  • Kreative vegetarische Küche (einige theoretische Ideen zum Thema Einkauf, Lagerung etc.)
  • Snacks & Brotaufstriche
  • Blitzrezepte
  • Suppen und Eintöpfe
  • Aufläufe und Gratins
  • Pasta, Reis und Co
  • Süsse Verführungen

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Meine Meinung

Das Kochbuch schaut schon von außen sehr lecker aus 😉 Das Titelbild hat mich angesprochen und ich war direkt neugierig, welche Rezepte es so beinhaltet. Da wir Zuhause fast nur vegetarisch kochen passt es perfekt.

Beim ersten Durchblättern fallen die tollen großen Bilder auf. Viele Gerichte sind dort fotografiert worden und schauen wirklich realistisch aus. Das hat mir sehr gut gefallen, da es leider in Kochbüchern meist anders ist, tolle Bilder, die man niemals selbst so nachstellen könnte. Hier scheint es mir anders zu sein (auch wenn ich es natürlich nicht alles ausprobiert habe).

Die Rezepte sind gut sortiert und leicht zu finden. Ganz am Ende gibt es nochmal eine Übersicht über alle Rezepte.

Außerdem hat mir besonders gut gefallen, dass es viele Rezepte gibt, bei denen man die meisten Zutaten zuhause hat bzw. ohne große Probleme organisieren kann. Ich finde genau das ist im vegetarischen bzw. veganen Bereich nicht immer einfach. Auf den ersten Seiten findet man viele Informationen zur vegetarischen Ernährung im Allgemeinen, als auch im besonderen auf dieses Buch. So sind zum Beispiel die „must haves“ im Kühl- und Vorratsschrank aufgezählt. Das finde ich sehr spannend, da meine Schränke eher spatanisch gefüllt sind, ich kaufe immer nur dann, wenn ich es brauche.

Eine persönliche Info am Rande: Ich möchte gerne mal ein Kochbuch von vorne bis hinten durchkochen, also zumindest jedes Rezept einmal ausprobiert haben. Bisher hatte ich noch nicht das passende Buch gefunden. Aber ich glaube mit diesem könnte es wirklich klappen. 🙂

Die Anleitungen sind kurz, verständlich und sehr gut nachkochbar. Es werden keine Fachbegriffe verwendet, die man als nicht-Koch nicht kennt. Die Rezeptseiten sind sehr übersichtlich gestaltet. Die Anleitung, die Zutaten und ggf. noch Änderungsmöglichkeiten für das Rezept (gefällt mir besonders gut)

Fazit / Bewertung

„Vegetarisch für Einsteiger“ ist ein sehr schön gestaltetes Kochbuch mit vielen Ideen sowohl für „Anfänger“, als auch für „Fortgeschrittene“ Vegetarier. Neues und altes gut miteinander gemischt.

September 9 2016

[Rezension] Jäger des versteckten Schatzes – Ingo Oschmann

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Jäger des versteckten Schatzes“ von Ingo Oschmann habe ich vom Heyne Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle.

Klappentext/Inhalt

„Die neue Massenbewegung Geocaching beweist, dass draußen sein nicht nur gesund ist, sondern auch richtig Spaß machen kann: Allein hierzulande liegen etwa 300.000 ungehobene Schätze, sogenannte Caches, die es mithilfe von GPS-Gerät und Online-Hinweisen zu fi nden gilt. Egal, ob allein, mit der ganzen Familie oder dem Kegelclub, der passionierte Outdoor- Schatzsucher Ingo Oschmann zeigt auf verständliche und unterhaltsame Weise, wie noch aus dem letzten Couch-Potato ein echter Indiana Jones wird.“

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Meine Meinung

Ein Buch über eines meiner Hobbies. Wie wunderbar! Ich habe mich sehr darauf gefreut dieses Buch zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Ich selbst kenne Geocachen schon seit einigen Jahren und mache es mal mehr mal weniger. Ich war besonders gespannt darauf, ob ich etwas lernen kann, ob ich etwas wiedererkenne und ob wir ähnliche Gedanken haben.

Ja! Und zwar zu allen drei Dingen. Ich habe viel lernen können, einige Tipps was die Ausrüstung angeht, einige Informationen wie man Mysteries und Multis besser lösen kann und vor allem habe ich gelernt, wie viel Freude dieses Hobby machen kann.

Ich habe immer wieder Situationen wiedererkannt. Sei es Situationen mit Muggeln, mit anderen Cachern aber auch einfach direkt bei der Suche, wenn man einfach mal wieder ein Brett vorm Kopf hatte. Ich bin sehr beruhigt, dass es da nicht nur mir so geht.

Natürlich teile ich auch viele Gedanken mit Ingo Oschmann, wenn es dabei geht, einen Ausflug zu planen, einen tollen Cache zu finden oder Kontakt zu anderen aufzunehmen.

Aber nun zum Buch:

Es ist sehr gut gegliedert, man kann es sowohl von vorne nach hinten durchlesen, um einfach grundsätzliche geocachen kennenzulernen. Aber man kann auch direkt zu einem Kapitel springen was einen interessiert. In den Kapiteln gibt es Erklärungen (einfach und für alle verständlich), persönliche Erfahrungen (meißt mit viel Witz und Humor), Tipps & Tricks und kurze Zusammenfassungen. Für Neulinge perfekt zum den ersten Einblick zu erhalten und für Kenner eine gute Möglichkeit sich selbst wiederzufinden.

Der Schreibstil ist leicht verständlich und nicht wie ein reines Fachbuch aufgebaut, so dass es sogar dafür sorgt, dass man weiterlesen möchte.

Fazit / Bewertung

OLYMPUS DIGITAL CAMERA„Jäger des versteckten Schatzes“ ist ein tolles Buch über das Hobby Geocachen. Sowohl für Neueinsteiger als auch für Alteingessesene ein interessantes Buch.

September 1 2016

[Rezension] Cold Fire – Katrin Gindele

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Cold Fire“ von Katrin Gindele, aus ihrer Reihe: Wächter der Illusionen, habe ich auf der Leipziger Buchmesse gekauft. „Der kleine Buchverlag“ hat ein Bloggertreff veranstaltet und Katrin Gindele war dabei. Wir hatten ein tolles Gespräch und zu meiner Freude hat sie mein dort gekauftes Exemplar von Cold Fire direkt signiert.

Vielen Dank an dieser Stelle an Katrin Gindele.

Klappentext/Inhalt

Lara Anderson, 18 Jahre alt, lebt in einer amerikanischen Kleinstadt. Sie begegnet Logan, dem Anführer der Secutor. Secutor sind nichtmenschliche Wesen, die Erinnerungen beeinflussen können.
Logan beginnt sich für Lara zu interessieren, als er bemerkt, dass sie seinen Manipulationen widersteht. Ein Secutor kann sich normalerweise nicht verlieben, dennoch erobert Lara Logans Herz im Sturm. Als ein Feind Logans von Lara und ihrer Liebe erfährt, will er Lara benutzen, um Logan endgültig zu besiegen. Um seine Geliebte zu beschützen, setzt Logan alles aufs Spiel.

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Meine Meinung

Ich habe dieses Buch ganz spontan auf der Messe gekauft. Warum? Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen 🙂 Natürlich hat mich auch der Klappentext angesprochen.

Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Warum? Ein toller Schreibstil, der dafür gesorgt hat, dass die Seiten wie im Flug vergangen sind. Die Protagonisten haben mich sehr angesprochen und ich wollte wissen, wie sie sich weiterentwickeln.

Sowohl die Geschichte als auch die Charaktere haben mich in ihren Bann gezogen. Lara ist ein sehr sympathischer Mensch, der oftmals so reagiert hat, wie ich es auch getan hätte.

Außerdem hat mich die Idee der Secutoren sehr beeindruckt. Eine tolle neue Form von „Wesen“ in der realen Welt. Ihre Aufgabe in der Welt, mit den Menschen, hat mir sehr gut gefallen. (Es wäre toll, wenn es das wirklich geben würde). Die Geschichte, die sich immer mehr aufbaut ist sehr gut aufeinander gestimmt. Die Liebesgeschichte, die Geschichte um die Secutoren, die Weiterentwicklung der Charaktere.

Leider war das Buch viel zu schnell zu Ende gelesen und nun warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil. Dieser erscheint Gott sei Dank bald. 🙂

Fazit / Bewertung

Eines der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Urban-Fantasy vom feinsten, mit einer neuen Idee, die einfach klasse ist. Nebenher eine tolle Liebesgeschichte, die der Geschichte den richtigen Pfiff gibt. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits!

August 28 2016

[Rezension] Kinder unter 3 – Monika Hofmann

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Kinder unter 3“ von Monika Hofmann habe ich direkt beim Verlag als Rezesionsexemplar angefordert. Vielen Dank an dieser Stelle an den Kösel-Verlag.

Klappentext/Inhalt

Krippenkinder spielerisch fördern. Immer mehr unter 3-Jährige besuchen heute Krippen und Kindergarten. Damit gehen neue Herausforderungen einher: Um die ganz Kleinen auf ihrem Weg zu unterstützen, brauchen alle Betreuenden neue Ideen. Dieses Buch bietet zahlreiche erprobte Spiel- und Förderangebote für Kita, Eltern-Kind-Gruppen und Tagesmütter. So helfen Sie den Forschern in Windeln, die Welt zu entdecken! “

Ein kurzer Überblick über die einzelnen Kapitel bzw. Lernbereiche in diesem Buch:

    • Körperbewusstsein
    • Bewegungsentwicklung
    • Spielangebote im Haushalt
    • Feinmotorik
    • Kreativität
    • Sprachentwicklung
    • Erziehung

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Meine Meinung

Das Buch ist von Beginn an gut und deutlich gegliedert. Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich und mit unterschiedlichen Schriften sehr schön gestaltet.

Zu Beginn gibt es ein paar Seiten über die allgemeine Erziehung unter 3-jähriger und danach folgen viele Spielideen mit den Kindern. Diese sind unterteilt in die oben genannten Punkte.

Viele der Spiele können ohne großen Einkauf von Material gespielt werden. Und auch von Eltern sehr gut zuhause umgesetzt werden.

Für die meisten Ideen gibt es sehr schöne Fotos im Buch, die zeigen, welches Material wie von den Kindern eingesetzt werden kann. Alle Lieder und Sprüche sind abgedruckt und können sofort verwendet werden. Sehr schön finde ich, dass bei den Liedern auch Noten abgedruckt sind, so dass man es mit einem Instrument begleiten könnte.

Das Buch ist aus meiner Sicht allerdings nur für Anfänger in dem Bereich, oder für Eltern geeignet, die sich noch nicht so viel mit Spielen beschäftigt haben. Ich selbst habe als Erzieherin noch nicht so viele Ideen für Kinder unter 3 in der Ausbildung bekommen, aber inzwischen ist es deutlich mehr geworden, da dieser Bereich viel wichtiger geworden ist. Das Buch ist von 2010, einer Zeit wo die Krippen immer mehr wurden. Inzwischen gehört es zum Standard der Ausbildung.

Trotz allem entdeckt man natürlich immer mal eine neue Idee oder holt sich vergessene Ideen wieder ins Gedächtnis.

Fazit / Bewertung

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEin tolles Buch, um als Neueinsteiger ein paar gute Ideen in die Arbeit mit Kindern unter 3 zu bekommen. Auch für Eltern ein durchaus interessantes Buch, um mit den Kindern mal andere Beschäftigungen zu machen.

Juni 23 2016

[Rezension] Der Zeitwandler-Restart – Anke Höhl-Kayser

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Der Zeitwandler-Restart“ von Anke Höhl-Kayser haben ich im Rahmen einer Blogtour bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatorin, die Autorin und den Verlag. Für die Tour habe ich mich unter anderem entschiedene, weil das Buch in London spielt und mit Zeitreise zutun hat. Zwei meiner liebsten Themen.

Wenn ihr mehr über Anke Höhl-Kayser und ihre Bücher erfahren möchtet, klickt *hier*.

Klappentext/Inhalt

Dennis hat genug von London, bevor die Klassenfahrt dorthin richtig gestartet ist. Kotzen im Reisebus, mobbende Klassenkameraden und eine nörgelnde Lehrerin. Aber schlimmer geht immer: Plötzlich verfolgen ihn unheimliche Schattengestalten und er hat Visionen des mittelalterlichen Kriegerkönigs Edward I., der ihn Wulfric nennt und ihn anfleht, seine Tochter zu retten. Selbst die Zeit scheint sich gegen Dennis verschworen zu haben. Sie stoppt, und wenn sie weiterläuft, hat sich alles verändert. Auf einmal ist auch noch sein englischer Gastvater ein gesuchter Mörder und entführt Dennis zum Tower of London. Ein höllischer Trip durch Vergangenheit und Zukunft beginnt. Restart – nichts ist für die Ewigkeit!

Meine Meinung

Dieses Buch war ein absolutes Muss für mich, eine Geschichte, die in London spielt. London ist meine absolute Lieblingsstadt. Die Beschreibungen der Stadt waren ziemlich genau und vor allem sehr real. Ich habe mich so gefühlt, also wäre ich dort und laufe mit durch die Straßen.

Die Zeitreisen zurück ins frühere London haben mir ebenfalls gut gefallen, auch sie kamen mir real vor und ich konnte noch einige Informationen vom früheren London bekommen.

Ein weiteres Muss für mich, dieses Buch unbedingt lesen zu wollen, war das Thema Zeitreise bzw. Zeitwandel. Ich mag Zeitreisen in Büchern sehr gerne. Diese Form des Zeitreisens bzw. Wandelns war mir bisher noch nicht bekannt und daher eine schöne Abwechslung.

Die Charaktere, vor allem Dennis fand ich gut, da sie durchaus eine „normale“ Klasse wiedergespiegelt haben. Auch nach seinem Zeitwandel ist er irgendwie er selbst geblieben. Das fand ich gut, da es oftmals einen großen Charakterwechsel gibt durch ein solches Erlebnis.

Ich finde es toll, wie am Ende alle Fäden zusammenlaufen und die Geschichte abrunden. (Führe ich an dieser Stelle nicht weiter aus, da ich nicht spoilern möchte)

Der Plot der Geschichte war für mich neu und hat mich gereizt. Die Umsetzung hat mir auch gut gefallen, aber mir hat ein Hauch Spannung gefehlt. Vielleicht war sie auch an der ein oder anderen Stelle zu lang und wiederum an anderen zu kurz. Dies ist allerdings auch nur ein kleiner Minuspunkt, da die Geschichte sonst gut war und vor allem auch gut ausgearbeitet, geschichtlich und örtlich.

Zum Schluss noch eine kurze Meinung zum Cover von „Der Zeitwandler-Restart“: Definitiv ein Buch, welches ich auch im Laden in die Hand genommen hätte. Alleine der Bus und der Big Ben hätten mich dazu verleitet. Der Rabe und der Ritter machen das ganze umso interessanter, da ich schon hätte wissen wollen, was sie in Bezug auf London aussagen.

Fazit / Bewertung

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Buch „Der Zeitwandler-Restart“ hat tolle Londonbeschreibungen, tolle geschichtliche Darstellung, nette Charaktere aber ein Hauch zu wenig Spannung.

Juni 20 2016

[Rezension] Planet Germania – Artur Rosenstern

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Planet Germania – Über die Chance, fremd zu sein“ habe ich vom Verlag Monika Fuchs als Rezensionsexemplar erhalten. Auf der Leipziger Buchmesse sind wir miteinander ins Gespräch gekommen und ich durfte dieses Buch direkt mitnehmen. Vielen Dank an dieser Stelle. 🙂

Wenn ihr mehr über den Autor Artur Rosenstern erfahren möchtet, klickt *hier*.

Klappentext/Inhalt

Kurz nach seiner Ankunft in Deutschland bekommt Andrej aus Kasachstan diesen Satz zu hören. Von nun an setzt er alles daran, etwas zu werden: ein Auto muss her und Deutsch will er lernen, damit er bald ein echter Wessi ist. In Hannover, wo angeblich das beste Deutsch gesprochen wird, soll er einen Sprachkurs machen. Überra­schend trifft er dort seinen früheren Schulfreund und Nachbarn Murat. Murat hat auch Ziele, auch er will etwas werden: zunächst Millionär und später Präsident von Kasachstan.

Doch bis aus den beiden etwas wird, müssen sie lernen, sich in der fremden Heimat zurechtzufinden. Mehr als einmal kommen sie sich wie Außerirdische vor, die den unbekannten Planeten Germania erkunden müssen: nicht nur die Sprache bietet Stolpersteine, auch Sitten und Gebräuche der Deutschen halten so manche Merkwürdigkeit für die beiden Freunde bereit.

Meine Meinung

Das Buch hat mich mit seinem leuchtenden blau und dem lustigen Raumschiff inkl. Außerirdischen darauf direkt angesprochen. Mit dem Titel konnte ich erstmal wenig anfangen, bis ich den Klappentext gelesen habe.

Ich finde es toll, dass es ein Buch gibt, in dem Fremde darüber schreiben, wie sie in Deutschland angekommen sind, aufgenommen wurden und vor allem die Art und Weise des Zusammenlebens hier beschreiben.

Andrej ist mir von Beginn an sehr sympathisch gewesen. Er hatte das Ziel nach Deutschland zu reisen und dort zu leben, aber ich glaube ihm war nicht wirklich bewusst, was das bedeutet. Aber wie ich feststellen musste, war es auch mir nicht ganz bewusst. Ich denke es ist nicht einfach in ein Land auszuwandern, was ganz andere Sitten und Gebräuche hat. Mir würde es nicht anders gehen.

Natürlich angefangen mit der Sprache. Sprachen lernen ist schwierig und man muss es wollen. Am besten geht es wohl, wenn man die Sprache einfach spricht, aber auch das ist nicht immer einfach. In Sprachkursen wird die Grammatik (die in Deutschland nicht einfach ist) vermittelt, aber die Fremden treffen dort auch auf Menschen, die die Muttersprache sprechen. Ich glaube es ist wichtig, daran festzuhalten und sich bewusst zu werden, dass man die Sprache auch wirklich sprechen muss um sie zu lernen.

Andrej und sein Freund Murats Ziel ist es, so schnell wie möglich reich zu werden. Die Wege dorthin sind sehr unterschiedlich und es werden viele Vorurteile bedient.

Am wichtigsten und schönsten an dem Buch finde ich allerdings die Gespräche mit dem Psychologen. Mit dem dort besprochenen Thema sollten sich alle Menschen, auf der ganzen Welt, mal befassen.

Das Buch ist gerade in der jetzigen Situation der Flüchtlinge umso aktueller.

Durch den lockeren Schreibstil ist es evlt. auch gut als Schullektüre geeignet (ggf. auch nur Auszugsweise)

Fazit / Bewertung

OLYMPUS DIGITAL CAMERA „Planet Germania“ passt mehr denn je in die heutige Zeit und ist mit einem Spritzer Humor und interessanten Gedanken gut geschrieben. Es bringt einem zum Nachdenken.

Juni 14 2016

[Rezension] Ein Dorf in Angst – Wolfgang Schweiger

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Ein Dorf in Angst“ von Wolfgang Schweiger habe ich vom Pendragon Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Auf der Buchmesse in Leipzig bin ich mit dem Verlag ins Gespräch gekommen und dieses ist mein erstes Rezensionsexemplar von Ihnen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag.

Ihr wollt mehr über den Autor Wolfgang Schweiger erfahren, dann klickt *hier*.

Klappentext/Inhalt

Der plötzliche Herztod des Auftragsmörders Bieleck stellt die Kommissare Gruber und Bischoff von der Kripo Traunstein vor eine schwierige Auf­gabe. Denn Bieleck war schwer bewaffnet auf dem Weg zu einem kleinen Dorf in den Chiemgauer Bergen. Aber wer sollte sein Opfer werden? Für die Ermittler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, müssen sie doch damit rechnen, dass nach Bielecks Tod ein weiterer Killer aufkreuzt. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Journalist davon Wind bekommt und mit einem reißerischen Artikel den Ort in Angst versetzt. Als kurz darauf mitten im Dorf ein Mord geschieht, bricht Panik aus.

Meine Meinung

Das Buch „Ein Dorf in Angst“ habe ich gelesen, ohne vorher davon gehört zu haben und vor allem ohne die anderen Teile der Reihe zu kenen. Dies war aus meiner Sicht auch nicht sonderlich schlimm. Kommisar Gruber und Bischoff sind in allen Teilen die Ermittler und in diesem Band hat man sie ein stückweit kennengelernt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir wichtige Informationen aus den Vorbänden fehlen.

Der Fall ist ungewöhnlich und für mich defintiv neu gewesen. Ein Auftragskiller wird auf dem Weg zu seinem nächsten Mord tot aufgefunden. Dies wirft natürlich viele Fragen auf und jedes Mal wenn eine beantwortet wurde, kam die nächste Frage. An dieser Stelle hat mir ein etwas größerer Spannungsbogen gefehlt. Gut fand ich, dass mehrere Fälle verarbeitet wurden, allerdings wurden es mir am Ende schon fast zu viel. Mit diesem tollen Plot hätte man durchaus noch 100 Seiten mehr schreiben können und so die Geschichte noch greifbarer gemacht.

Da es ein Regionalkrimi ist, aus einer Region die ich nicht kenne, haben mir zwischendurch Verbindungen zu den Orten gefehlt. Ich denke für jemanden aus dieser Region macht dieses Buch nochmal einen besonderen Reiz aus.

Womit ich leider gar nicht klar gekommen bin, war der bayrische Schreibstil von einigen Charakteren. Ich fand es unheimlich anstrengend diese Textpassagen zu lesen.

Fazit / Bewertung

Ein Regionalkrimi der nicht die spannendste Geschichte liefert, aber dennoch interessant und gut geschrieben ist.

Mai 26 2016

[Rezension] Der geheimnisvolle Bannfluch – Edgar E. Nimrod

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Der geheimnisvolle Bannfluch“ von Edgar E. Nimrod habe ich direkt vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Auf der Buchmesse Leipzig habe ich den Verlag beim Stöbern entdeckt und wurde direkt zum Bloggertreffen eingeladen. Das Treffen hat sehr viel Spaß gemacht. Zum Ende haben wir dann dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle 🙂

Wenn ihr mehr über den Autor und den Verlag erfahren wollt, klickt *hier*

Klappentext

„Er wusste, das Überschreiten der Bannfluchgrenze stellte einen Wendepunkt in der Geschichte der Eichnoks dar. Ein einmaliger, ungeheuerlicher Vorgang, dessen Folgen keiner abzuschätzen vermochte.“

Arun und Gnork haben sich eine Menge Feinde bei ihrem Völkchen, den gnomenhaften, fliegenpilzgroßen Eichnoks, gemacht. Erst die Kräuterweise des Dorfes, bei der sie für ihre Streiche ihre bislang härteste Strafe absitzen, scheint die Dreizehnjährigen in den Griff zu bekommen.
Doch dann führt eine gemeine Intrige zu ihrer Verbannung auf Zeit. Der Kräuterweisen kommt dies gerade recht, denn seit einer Weile wird sie von seltsamen Träumen heimgesucht. Haben diese mit dem mysteriösen Bannfluch zu tun, der die Eichnoks von großen Teilen des Waldes fernhält?
Entschlossen, dieses Rätsel zu lösen, zieht sie heimlich mit Arun und Gnork los. Damit beginnt ein Abenteuer, das das beschauliche Leben der Eichnoks für immer verändert.

Meine Meinung

Gnork und Arun sind Eichnoks und leben im Eichenwald. Ein Wald, der sehr gut vor den Menschen versteckt ist. Eichnoks sind kleine fantastische Wesen, die in einer Dorfgemeinschaft leben. Die beiden machen gerne mal Quatsch und bei ihrem letzten Streich wurden sie erwischt und bekamen eine Strafe. Sie müssen bei der komischen Kräuterfrau Grima aushelfen. Doch genau damit beginnt wohl das größte Abenteuer der beiden. Sie machen sich auf die Suche nach dem Geheimnis des Bannfluchs. Auf ihrem Weg müssen sie viele Schwierigkeiten meistern, wachsen aber dadurch immer mehr zusammen.

Das Geschichte hat mir an sich gut gefallen, leider konnte sie mich nicht so fesseln, wie ich es mir gewünscht habe. Es sind tolle ausgearbeitete Charaktere, die es einem leicht machen sich in der Geschichte einzufinden. Gnork und Arun waren mir von Beginn an sympathisch. Der Eichenwald erinnert mich ein wenig an das Dorf der Schlümpfe, ebenfalls unentdeckt von den Menschen. Das macht es mir auch ebenfalls sympathisch, als Kind habe ich die Schlümpfe geliebt.

Der Schreibstil ist schön und flüssig, so dass man dieses Buch durchaus in einem Rutsch lesen kann. Leider hat dies zeitlich bei mir nicht gepasst, weshalb ich das Buch mit einigen Unterbrechungen gelesen habe.

Das Cover hat mich am Messestand direkt angesprochen, ich mag schwarze Umrisse von Bäumen und das grün ist ein richtig toller Farbton.

Lasst euch bitte nicht von meinen drei Sternen abschrecken. Ich glaube es war einfach nicht der richtige Zeitpunkt für mich das Buch „Der geheimnisvolle Bannfluch“ zu lesen. Ich denke ich werde es in einiger Zeit nochmal lesen. Außerdem erscheint am 30. September der zweite Band, der mich dennoch sehr interessiert „Das Ende des Bannfluchs“

Fazit / Bewertung

Eine tolle Geschichte von fantastischen kleinen Wesen die sich auf einen spannende Reise begeben. All-Age Fantasy, Der geheimnisvolle Bannfluch

Mai 16 2016

[Rezension] Mondschwinge – Lia Haycraft

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Mondschwinge“ von Lia Haycraft habe ich direkt von der Autorin bekommen. Ich habe bereits den ersten Band der „Nacht der Elemente-Reihe“ „Mondtochter“ gelesen und rezensiert. *klick* Vielen Dank an dieser Stelle an die Autorin. Mehr über Lia Haycraft könnt ihr hier lesen *klick*

Klappentext/Inhalt

Kasumi,
ich brauche dich. Ich werde dir jemanden schicken, der dich zu mir bringt. Bald.
Deine Großmutter, Analyn

Kasumis Großmutter verschwand vor vielen Jahren, ohne eine Spur zu hinterlassen. Als sich der Tag ihres Verschwindens jährt, sucht Kasumi für ihren im Krankenhaus liegenden Großvater nach ihr. Sie lernt den charmanten Ivan kennen, ahnt jedoch nicht, dass er der Bote ist, von dem Analyn in ihrer rätselhaften Notiz sprach.
Ivans blaue Augen ziehen Kasumi sofort an, doch wie soll er ihr helfen, ihre Großmutter zu finden? Und warum kann angeblich nur sie Analyn retten?
Es beginnt die gefährlichste Zeit ihres Lebens, denn die Reise zu dem Ort Axikon, wo Analyn gefangen ist, birgt viele Hindernisse. Werden Ivan und Kasumi es schaffen, Analyn zu befreien?

Meine Meinung

Den ersten Teil hatte ich bereits vor einiger Zeit gelesen, so dass ich nicht mehr alle Details im Kopf hatte. Dies war allerdings aus meiner Sicht gar nicht so schlimm, da dieses Buch irgendwie eine eigenständige Geschichte ist. Zumindest muss man den ersten Band nicht unbedingt kennen, um diesen zu verstehen.

Kasumi ist ein wirklich toller Charakter, begonnen mit dem Namen. Ein sehr ungewöhnlicher Name, desen Herkunft sogar im Buch beschrieben wird. Sie verhält sich so natürlich und ist ein bißchen wie ich. Das hat mir sehr gut gefallen. Sie möchte ihrem Opa helfen, was ich durchaus verstehen kann, denn genau das gleiche würde ich für meinen Opa auch tun.

Ivan gefällt mir auch ganz gut, denn er möchte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Er fügt sich schnell in seine Rolle ein. Die beiden gemeinsam geben ein tolles Paar ab.

Analyn lernen wir gar nicht so sehr kennen, aber das was ich kennengelernt habe, hat mir ganz gut gefallen.

Zu Beginn war mir etwas langweilig und ich hatte erst das Gefühl, dass es so gar nicht zum ersten Band passt, welcher mich von Anfang an gepackt hat. Es hat etwas gedauert, bis ich richtig in der Geschichte angekommen war.

Der Wechsel zwischen der Fantasywelt und der richtigen Welt war gerade richtig und hat mir gut gefallen. Außerdem fand ich es gut, dass es für die besonderen Wesen nicht alles einfach ist, sondern dass sie ebenfalls Schwierigkeiten haben.

Das große Highlight habe ich in dieser Art und Weise nicht vorausgesehen, auch wenn ich natürlich irgendwas erwartet habe. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Band, welcher noch dieses Jahr erscheinen wird.

Tja, und ob Kasumi ihrer Oma helfen kann, werde ich euch natürlich nicht verraten.

Fazit / Bewertung

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEine tolle Fortsetzung der Reihe, mit tollen neuen Hauptcharakteren. „Mondschwinge“ ist ein tolles Urban-Fantasy Buch das in eine ganz neue Welt einläd, mit Wesen, die eine besondere Fähigkeit haben.

Mai 12 2016

[Rezension] Der Wechstabenverbuchsler – Mathias Jeschke

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Der Wechstabenverbuchsler“ von Mathias Jeschke habe ich ihm Rahmen der Aktion „von Familien empfohlen“ des Basteil Lübbe Verlages bekommen. *klick* Vielen Dank an dieser Stelle für das Buch und das ich bei der Aktion dabei sein darf.

Wenn ihr mehr über den Autor Mathias Jeschke erfahren möchtet, schaut doch mal hier *klick*(Er schreibt nicht nur Kinderbücher)

Klappentext/Inhalt

Herr Beckermann hat ein Problem, denn er verdreht immer die Buchstaben in den Wörtern. Dies führt natürlich dazu, dass ihn viele Menschen nicht verstehen und er ein wenig ausgegrenzt wird. Er schämt sich natürlich auch, findet aber keine Möglichkeit, dass er wieder normal spricht. Nina und Susi finden genau das aber gar nicht schlimm. Im Gegenteil, sie mögen das. So unternehmen die drei ganz viel miteinander, bis am Ende eine kleine Familie daraus wird.

Meine Meinung

Das Buch „Der Wechstabenverbuchsler“ kannte ich vorher gar nicht und war entsprechend gespannt, vor allem bei diesem ungewöhnlichen Titel. Und ich wurde positiv überrascht. Ein wirklich tolles Bilderbuch.

Vor allem finde ich, hat dieses Buch einen großen pädagogischen Wert. Es behandelt sehr viele Themen, die uns im alltäglichen Leben immer wieder begegnen. So zum Beispiel ein Mensch mit einem Fehler/Problem, dass er leider nicht so einfach beheben kann. Er wird allerdings nicht von allen ausgegrenzt sondern integriert. Desweiteren wird über Familien gesprochen, nicht jede Familie besteht heutzutage aus Vater, Mutter und Kind. Es gibt immer mehr Patchwork-Familien.

Und natürlich das Offensichtliche, durch die besondere Schreib bzw. Sprachweise in diesem Buch wird das Sprachverständnis bei Kindern gesteigert. Ein äußerst wichtiger Bildungsbereich, der mit diesem Buch auf eine besonders lustige und einzigartige Weise gefördert werden kann.

Fazit / Bewertung

Ein tolles Buch, dass vieles vereinbart: Tolle Geschichte, toller Hintergrundgedanke, tolle Zeichnungen und vor allem eine lustige Geschichte, die sicherlich viel Freude bereitet. Wieder einmal ein absolutes Muss in jedem guten Kinderbücherschrank und bestenfalls auch in jeder Kindertageseinrichtung.