Dezember 15 2016

[Adventskalender] 15.12.2016 – Monja Schneider

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Heute darf ich euch Monja Schneider und ihr Buch „Weihnachten auf Sizilianisch“ vorstellen.

Liebe Monja, erzähle etwas über dich

Ich bin am Valentinstag 1971 geboren und lebe zusammen mit zwei Katern und zwei Katzen etwa 10 km nördlich von Heidelberg. In Heidelberg arbeite ich als Verwaltungsangestellte, um das Futter für die Katzen zu verdienen. 😉  

Neben dem Schreiben lese ich auch sehr gerne (so ziemlich alles, was mir zwischen die Finger kommt, nur kein Horror oder Mystery), liebe meinen Garten (okay, die Arbeit, die er macht, nicht immer 😉 ) und habe im März diesen Jahres einen Italienischkurs angefangen. Ich reise sehr gerne und nach Italien/Sizilien zieht es mich immer wieder. Nach Irland auch 😉

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 Wie bist du zum Schreiben gekommen und seit wann schreibst du?

Wie lange ich schreibe, kann ich gar nicht sagen. Ich habe als Jugendliche und junge Erwachsene in der Kirchengemeinde mitgearbeitet und oft Geschichten und Theaterstücke geschrieben, später dann Geschichten und Artikel für den Gemeindebrief. Und immer öfter meinten Freundinnen und Bekannte, ich solle doch mal etwas an einen Verlag schicken. Das habe ich dann auch gemacht. Das ist mir heute noch peinlich, ich habe so ziemlich jeden Anfängerfehler gemacht, den man machen kann 😉 Ich habe dann drei Jahre die Schule des Schreibens an der Hamburger Akademie für Fernstudien absolviert, parallel dazu immer mal wieder an Schreibwettbewerben teilgenommen. So wurden die ersten Kurzgeschichten von mir in Anthologien veröffentlicht und so kam es auch zur Veröffentlichung meines ersten Romans „Rabenschwester“.

Wo schreibst du am liebsten? Hast du Rituale?

Am liebsten? Im Bett, gemütlich in Decken und Kissen, mit meinem Laptop.

Aber am besten mit dem Schreiben voran komme ich in öffentlichen Verkehrsmitteln, ohne Versuchung, „nur mal schnell was im Internet“ nachschauen zu müssen … 😉

Warum hast du dich für Selfpublishing entschieden?

Leider habe ich nicht so gute Erfahrungen mit Verlagen gemacht.

Rabenschwester ist ja in einem Verlag erschienen. Ich hatte das Manuskript zu einem Wettbewerb eingereicht und recht schnell eine Zusage bekommen. Aber dann fast ein Jahr nichts mehr gehört, bis ich endlich den Vertrag bekommen habe. Und ein weiteres Jahr, bis ich den Text lektoriert zurückbekommen habe. Das hätte mich vermutlich nicht so sehr geärgert, wenn ich u.a. nicht auf der Verlags-Facebook-Seite gelesen hätte, dass die Lieblingsautorin der Verlegerin ein neues Manuskript geschickt hätte, das sie jetzt sofort lesen und bearbeiten werde. Und meines rückte damit nochmal nach hinten. Die Druckfahnen sollte ich innerhalb von eineinhalb Tagen „absegnen“, damit es noch rechtzeitig vor der Leipziger Buchmesse gedruckt werden könne. Ein Ding der Unmöglichkeit, es so schnell zu kontrollieren und so kamen richtig ärgerliche Fehler ins Buch. „Principessa“ lag drei Jahre auf dem Stapel – ich habe dann die Verlegerin kontaktiert, wir haben den Vertrag aufgelöst und ich bin Selfpublisherin geworden. „Principessa“ wurde übrigens von einem anderen Verlag abgelehnt, mit dem Hinweis, dass ich doch eine oder besser mehrere „Beischlafszene“ einbauen solle. Nichts gegen Beischlafszenen, in anderen meiner Romane kommen durchaus welche vor, aber bei „Principessa“ hätte es überhaupt nicht gepasst. Als Selfpublisherin muss ich mich nicht dem „Mainstream“ anpassen.

Gibt es noch etwas, was du anderen Selfpublishern/Autoren oder deinen Lesern mit auf den Weg geben möchtest?

„Prüft alles und das Gute behaltet!“ 😉 Ich habe viele Ratgeber gelesen, habe in der Fernschule gelernt. Aber ich musste meinen eigenen Stil finden, meine eigene Art, an ein Projekt heranzugehen. Manche planen bis ins kleinste Detail, andere gar nicht. Die Ergebnisse können beide prima sein. Habt den Mut, euren Weg zu gehen, aber beachtet auch das, was andere, erfahrene Autoren euch an Tipps mitgeben.

Und: vernetzt euch. Lernt andere Autoren kennen, bei Autorentreffen oder hier, bei Facebook. Oder auch woanders. Wir können viel voneinander lernen und uns gegenseitig helfen. Und sei es auch nur, um uns gegenseitig zu motivieren 😉

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Inhalt des Buches

Weihnachten feiern sie bei ihren Eltern in Ligurien, das Fest der Heiligen drei Könige bei den Schwiegereltern in Sizilien, so ist es Tradition für Alessia. Doch dann erleidet ihr Schwiegervater kurz vor Weihnachten einen Herzinfarkt. Und Alessia muss die Feiertage mit Nicos Verwandtschaft verbringen.

Ärger lässt sich dabei nicht vermeiden und nach und nach erfahren sie auch den Grund für den Herzinfarkt des Schwiegervaters: Er hatte die Schokoladen-Manufaktur der Familie an Nicos Bruder übergeben – und der hat sich der Anti-Mafia-Bewegung angeschlossen und weigert sich, Schutzgeld zu zahlen. Die Konsequenzen sind unabsehbar und können die Zerstörung des Betriebes bedeuten, die ganze Familie in Gefahr bringen.

Bei alledem kommt aber die Liebe nicht zu kurz.

Eigentlich sollte „Weihnachten auf Italienisch“ nur eine einmalige Spielerei sein. Aber mir sind die Protas ans Herz gewachsen. Und Nico und Alessia schrien nach einer eigenen Geschichte. 😉

 

Weitere Veröffentlichungen von Monja Schneider

  • Rabenschwester
  • Konstantin – in der Welt habt ihr Angst
  • Principessa
  • Lieber Rotwein als tot sein
  • Weihnachten auf Italienisch
  • Gwenyn und Karney – Legenden von Gearran I
  • Dracaena – die geheime Bruderschaft

Auf Monjas Homepage und bei Facebook könnt ihr mehr über sie und ihre Bücher erfahren.

 

Gewinnspiel

Wie heißt die Protagonistin im Buch? Merkt euch den dritten Buchstaben.

Mehr Infos dazu gibt es *hier*


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Veröffentlicht15. Dezember 2016 von Hjördis in Kategorie "Bücher

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