Dezember 4 2016

[Adventskalender] 04.12.2016 – Patricia Vonier

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Heute stelle ich euch Patricia Vonier und ihr Buch „Lichtgefährten- Zusammenkunft“ vor.

Liebe Patricia, was gibt es über dich zu erzählen?

Im normalen Leben bin ich eine (manchmal gelangweilte) Architektin und die (häufig völlig erschöpfte) Mama einer kleinen zweieinhalb-jährigen süßen Maus, die immer in Action ist..

Einen Ehemann und Papa zu der Kleinen habe ich auch, meist ist dieser in seiner Heimwerker-Garage verschollen und tüftelt daran, wie er unser Haus noch schöner umbauen kann.

Ich merke gerade, dass ich jetzt mit Mitte 30 ein ziemlich „gesetteltes“ Leben im wunderschönen Allgäu führe, was meinem früheren 15-jährigen Ich ein Grausen ins vampirmäßig geschminkte Gesicht zaubern würde.

>Hallo? Du bist noch hier?! Was wurde denn bitte aus New York? Warum bist du keine knallharte Journalistin? Und häää? Dieser langhaarige Kerl an deiner Seite, ist das etwa noch immer derselbe? Ist das  ein Ehering … und das da an deinem Rockzipfel … iiih, ist das etwa ein Kind?<

Obwohl, meine Bücher fände sie wohl ziemlich cool …

Und gerockt wird heute immer noch …

2016 gibt es halt Wacken im Wohnzimmer via Stream, statt Wacken 2001 knöcheltief im Matsch. – Und ich bin glücklich und zufrieden damit, auch wenn mein 15-jähriges Ich mir das niemals glauben würde.

Aber that´s life – Und das Leben schreibt manchmal die schönsten Geschichten – mit Happy End.

Wie bist du zum Schreiben gekommen und seit wann schreibst du?

Meine erste Geschichte zusammengesponnen hatte ich schon im zarten Alter von zehn Jahren, inspiriert durch den Disney Zeichentrickfilm „Die Schöne und das Biest“. Ich hatte also schon Fanfiction geschrieben, als es das Wort wohl noch nicht gab. Zum Glück ist dieses Frühwerk aber verschollen.

Eigentlich trug ich immer Geschichten in meinem Kopf umher, entwickelte Charakteren, plottete eine Storyline, aber ich dachte dabei nie, ich könnte eine Schriftstellerin sein.

Meistens verschwanden diese Luftschlösser auch wieder, sobald ich mich für etwas Neues interessierte. Aber die Charakteren „König Kimaldor“ und sein „Ritter Nimroel“ hielten sich ziemlich hartnäckig in meinen grauen Zellen und ich hütete ihre Geschichten wie einen Schatz. Doch irgendwann war mein Kopf so voll, dass ich Platz für Neues schaffen musste, also schrieb ich meine Gedanken zunächst noch ziemlich wirr auf. Ich merkte dann sehr bald, dass mich Schreiben wirklich glücklich machte und ich dabei wunderbar von meinem stressigen Alltag entspannen konnte, also wurde Schreiben mein liebstes Hobby. Mittlerweile schreibe ich seit gut sechs Jahren regelmäßig in meiner (leider sehr knappen) Freizeit.

Wo schreibst du am liebsten? Hast du Rituale?

Ich schreibe ganz bieder in meinem dunklen Kämmerlein, bei absoluter Ruhe (wenn meine kleine Maus das zulässt), auf einem recht alten PC. Mein Schreibtisch liegt dabei meist voller Kruscht und Bücher. Irgendwie brauche ich dieses Chaos um kreativ zu sein.

Da uns unsere Jobs und die kleine Maus unter der Woche auf Trab halten, haben mein Mann und ich einen Deal: Samstags darf er ungestört Heimwerken und ich bespaße die Kleine. Sonntag ist dann mein Tag und ich schreibe im Schnitt 2 x 3 Stunden, was für eine Autorin nicht wirklich viel ist.  

Warum hast du dich für Selfpublishing entschieden?

Ich habe mich intensiv mit Verlagen beschäftigt und wollte ursprünglich auch unbedingt bei einem Verlag veröffentlichen. Aber durch meine Recherche merkte ich schnell, dass die Lichtgefährten-Saga völlig unpassend für ein Verlagsprogramm ist. Eine mindestens fünfbändige Fantasy-Saga bekommt man dort nur unter, wenn man Cornelia Funke oder J. K. Rowling heißt und nicht „Miss Neuautorin“. Aber trotz dieser Erkenntnis bewarb ich mich bei einigen bekannten Literaturagenten. Als ich dann die Antwort bekam:“Also einen Ritterorden in unserer Zeit kann ich mir nicht vorstellen. “ Dachte ich nur:“ Ne klar, dazu braucht man ja Fantasie.“

Also beschloss ich, mit meinem Buch nicht länger „Verlage“ zu suchen, sondern „Leser“, die sich das doch vorstellen können … 

Gibt es noch etwas, was du anderen Selfpublishern/Autoren oder deinen Lesern mit auf den Weg geben möchtest?

Seid kreativ, wie auch immer. Wenn ihr schreiben wollt, dann schreibt. Wenn ihr ein Instrument spielen wollt, dann tut es. Wenn ihr malen wollt, kauft auch Pinsel, Farbe und Leinwand. Wir sind als Menschen dazu geschaffen, selbst Dinge zu erschaffen.

Und noch eine persönliche Bitte:

Bald ist Weihnachten. Geht einmal in euch und stellt euch die Frage:“Habe ich dieses Jahr schon für etwas gespendet?“ Wenn ihr diese Antwort mit „Nein“ beantworten müsst, habe ich hier die Lösung für euer Problem: https://www.unicef.de

Inhalt des Buches

Im 1. Band der Lichtgefährten-Saga: Zusammenkunft, stößt Sara (eine normale junge Frau) in der Dunkelheit mit einen echten König zusammen, der auch noch von echten Rittern beschützt wird. Natürlich findet Sara das ziemlich seltsam …

Und nach dem Zusammenstoß fühlt sie sich auch so eigenartig wie nie zuvor, fast so, als hätte der wunderschöne und geheimnisvolle König Kimaldor sie magisch angezogen.

Ist dieser mysteriöse König mit dem unnatürlich glänzenden, langen schwarzen Haar überhaupt ein normaler Mensch?

Und dann ist da noch der grimmige blonde Ritter mit den eisblauen Augen, der Sara ansieht, als würde er sie persönlich hassen. Dabei kennen sich die beiden doch überhaupt nicht. –Oder etwa doch?

Als Sara dann auch noch im Schlaf von unheilvollen Visionen geplagt wird, ist ihr eines völlig klar:

Ihr Leben wird niemals mehr so sein, wie es war …

Weitere Veröffentlichungen von Patricia Vonier

Aktuell: Lichtgefährten Band 2 – Verrat

Und Tausende weitere Geschichten in meinem Kopf, die ich nur noch aufschreiben muss …

 

Gewinnspiel

Was liegt neben „Kruscht“ noch meist auf ihrem Schreibtisch? Merkt euch den vierten Buchstaben 🙂

Mehr zum Gewinnspiel gibt es *hier*


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Veröffentlicht4. Dezember 2016 von Hjördis in Kategorie "Bücher

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