November 23 2016

[Adventskalender] 23.11.16 – Anna Castronovo

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Heute darf ich euch Anna Castronovo und ihr Buch „Stutenblut – Der Skandal“ vorstellen.

Liebe Anna, was gibt es über dich zu berichten?

Ich lebe mit meinem Mann und meinen zwei Kindern in München und bin eigentlich Übersetzerin und Redakteurin. Nach der Elternzeit habe ich mir meinen Traum verwirklicht, mich als Journalistin selbständig gemacht und begonnen, Romane zu schreiben.

Wie bist du zum Schreiben gekommen und seit wann schreibst du?

Meine erste Geschichte habe ich in der Grundschule geschrieben, in den Sommerferien nach der 2. Klasse. Also: Seit ich schreiben kann 😉 Als Jugendliche habe ich an Schreibwettbewerben teilgenommen und auch ein paar Veröffentlichungen in Anthologien gewonnen. Meine zweite Berufsausbildung war dann ein Volontariat bei einer Pferdefachzeitschrift. Seitdem konnte ich meine zwei großen Leidenschaften verbinden: Schreiben und Pferde.

Wo schreibst du am liebsten? Hast du Rituale?

Am liebsten gleich in der Früh, noch im Schlafanzug, mit einer Tasse Kaffee. Das ist aber mit zwei Kindern nur selten möglich …

Warum hast du dich für Selfpublishing entschieden?

Als mein erstes Manuskript fertig war, ging das Thema meines Krimis gerade durch die Presse und mir war klar, dass ich JETZT veröffentlichen muss. Eine Agentur zu suchen, hätte viel zu lange gedauert. Also habe ich mir professionelle Hilfe geholt, vom Cover-Designer bis zum Lektor, und bin jetzt sehr stolz, dass ich mein Projekt alleine durchgezogen habe. Band 2 habe ich auch gleich noch hinterher geschoben. Da ich durch meine Tätigkeit als Journalistin viele Kontakte zur Presse habe, klappt auch das Marketing gut. Bei Verlagsautoren bekomme ich oft mit, dass die Verlage sehr viel Einfluss auf ihre Manuskripte nehmen und dass sie vor allem unter starkem Zeitdruck liefern müssen. Ich will meine Romane aber mit Freude und in Ruhe schreiben.

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Inhalt des Buches

„Eines sollte ihr nie vergessen: Es sind immer noch wir Bauern, die euch satt machen.“

Der Vertreter eines deutschen Pharma-Unternehmens reist auf eine Stutenfarm nach Südamerika. Was er dort sieht, verändert sein Leben. Kurz darauf wird in Mecklenburg ein Schweinebauer ermordet. Wie hängen diese beiden Geschichten zusammen? In ihrem zweiten Fall ermittelt Kommissarin Anne Moll in Sachen Massentierhaltung und kommt dabei dunklen Machenschaften der Pharma-Industrie auf die Spur. Eine Gruppe Tieraktivisten, ein farbloser Sachbearbeiter und eine junge Journalistin versuchen, einem mächtigen Konzern das Handwerk zu legen – werden sie es schaffen?

Weitere Veröffentlichungen von Anna Castronovo

14536728_10209603890631391_15116906_o„Black Night – Das Experiment“: Auf einem Dressurturnier taucht plötzlich der Doppelgänger eines berühmten Pferdes auf – und verschwindet nach einem verpatzten Start genauso schnell wieder. Kurz darauf wird sein Reiter tot in den Peene-Sümpfen gefunden. Und in einem einsamen Hinterhof-Labor klont ein Wissenschaftler Pferde … Kommissarin Anne Moll ist in ihrem ersten Mecklenburger Fall auf die Hilfe ihrer pferdeverrückten Tochter angewiesen, die gerade mitten in der Pubertät steckt. Das kann ja heiter werden!

 

Auf ihrer Homepage und auf Facebook könnt ihr mehr über Anna und ihre Bücher erfahren.

 

Gewinnspiel

Wie heißt die Kommissarin im Buch mit Vornamen? Merkt euch den letzten Buchstaben?

Die wichtigsten Infos zum Gewinnspiel findet ihr *hier*

 

Zusatzinformationen zu Anna und ihren Büchern:

Genexperimente, Klonen, dunkle Machenschaften der Pharmaindustrie und Massentierhaltung – es sind wahrlich keine leichten Themen, die sich Autorin Anna Castronovo als Kulisse für ihre spannenden Krimis ausgesucht hat. Die Journalistin stößt bei ihren Recherchen immer wieder auf solch unglaubliche Themen und verarbeitet sie nun in ihren Büchern. „2003 habe ich erstmals zum Thema Klonen von Hochleistungspferden recherchiert, als in Italien das erste Fohlen eines Klon-Pferdes zur Welt kam“, erzählt Castronovo. „Dann habe ich 2013 wieder über Klonen geschrieben, als Ulla Salzgebers Olympiapferd Rusty dupliziert wurde. Ich war völlig geschockt, was in dieser doch relativ kurzen Zeitspanne alles passiert war: Es gibt mittlerweile viele Klone von Hochleistungspferden, und eine riesige Gen-Datenbank, in der man Zellmaterial einfrieren oder kaufen kann. Inzwischen zeugen sogar Klone, die selbst schon im Deckeinsatz stehen, eigene Nachkommen. Das alles fand ich so unglaublich, dass ich dachte: Das wäre doch perfektes Material für einen spannenden Pferdekrimi.“ So entstand die Idee zu ihrem ersten Roman „Black Night – Das Experiment“, der Ende 2015 erschien.

Durch den Erfolg des Buches motiviert, legte die Journalistin gleich Band 2 der Krimi-Reihe nach: „Stutenblut – Der Skandal“ ist seit August im Buchhandel erhältlich. Diesmal geht es um dunkle Machenschaften der Pharmaindustrie, die das Blut von trächtigen Stuten aus Südamerika bezieht, um daraus Medikamente für die Ferkelzucht in Europa herzustellen. Auch der Feldversuch mit einem genmanipulierten Impfstoff, der auf einem großen Gestüt in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt wurde, spielt eine Rolle. Hochspannung ist wieder garantiert, wenn Kommissarin Anne Moll ermittelt. Eine Gruppe Tieraktivisten, ein farbloser Sachbearbeiter und eine junge Journalistin versuchen, einem mächtigen Pharma-Unternehmen das Handwerk zu legen. Werden sie es schaffen? Die Handlung von „Stutenblut – Der Skandal“ ist natürlich erfunden. Doch die Stutenfarmen gibt es wirklich, und auch der Impfversuch hat tatsächlich stattgefunden.


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Veröffentlicht23. November 2016 von Hjördis in Kategorie "Bücher

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