November 12 2016

[Adventskalender] 12.11.2016 – Dr. Maria Zaffarana

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Am heutigen Samstag stelle ich euch Dr. Maria Zaffarana und ihr Werk „Im Jenseits gibt es keine Pralinen“ vor.

Liebe Maria, erzähl uns etwas über dich

Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust: ein italienisches und ein deutsches. Meine Familie stammt nämlich aus Sizilien, geboren wurde ich jedoch 1973 in Köln, wo ich aufgewachsen bin und wo ich immer noch mit meiner Familie lebe.

Nach meinem Studium der Germanistik und Romanistik mit anschließender Promotion in Literaturwissenschaften sowie einer 15-jährigen Festanstellung als Zeitungs-Redakteurin bin ich seit 2009 freiberuflich als Journalistin, Lektorin, Autorin und Herausgeberin tätig.

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Wie bist du zum Schreiben gekommen und seit wann schreibst du?

Eine unerschöpfliche Leidenschaft für Literatur erwachte in mir sehr früh. Bücher habe ich bereits als kleines Kind verschlungen wie andere Süßigkeiten. Und so keimte in mir mit gerade einmal zwölf Jahren der Wunsch auf zu schreiben. Mein erstes „Werk“ bastelte ich buchstäblich mit selbstgemachten Buchdeckeln. Es war eine unstillbare Sucht, die mich fortan dazu antrieb, immerzu und voller Emphase Geschichten zu Papier zu bringen.

Wo schreibst du am liebsten? Hast du Rituale?

Überall. Mein erster Roman entstand in einem Café. Die Ideen fliegen mir auf der Straße, im Freizeitpark, im Auto zu; es existiert eigentlich kein Ort, an dem mich nicht die Muse küsst.

Mein größtes Ritual: Zum Schreiben brauche ich nur zwei Sachen: eine heiße Tasse grünen Tee und die Nacht! Wenn alle schlafen, die Arbeit getan ist, setze ich mich an den Computer und lasse meinen Fantasien freien Lauf.

Warum hast du dich für Selfpublishing entschieden?

Nachdem mein Verlag, bei dem ich unter Vertrag war, unglücklicherweise seine Pforten schloss, suchte ich nicht mehr weiter. Ich hatte neben meinem Lektorats- und Pressebüro einfach keine Zeit mehr dafür.

Gibt es noch etwas, was du anderen Selfpublishern/Autoren oder deinen Lesern mit auf den Weg geben möchtest?

Als Lektorin und Herausgeberin gebe ich meinen Autoren den einen Tipp: Mut zum Mut! Wagt Euch Neues. Spielt mit allen Mitteln der stilistischen Kunst. Erfindet euch in der und durch die Literatur neu.

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Inhalt des Buches

Stillos wie eine schlaffe Mettwurst sackt Albert Friedberg auf dem eiskalten Fußboden seiner Küche zusammen – und stirbt. Umgehend ernüchtert ist er, als er sich bei seiner eigenen Beerdigung wiederfindet und unmittelbar danach in einer gegenstandslosen Landschaft auf Heinrich Böll, sein großes Idol, trifft. Nicht weniger aufwühlend ist die Begegnung mit seiner Mutter, mit der er entlang einer mit Emotionen und Erinnerungen gesäumten Straße ein rot getünchtes, gebäudeähnliches Konstrukt erreicht, das so genannte Syndikat. Dort sieht sich der Schriftsteller inquisitorischen Fragen gegenüber, die mit zügelloser Schamlosigkeit in ihn eindringen. Ausgesetzt einem Strom von Erinnerungen, Zweifeln und Selbstreflexionen, gelangt er zu einer bitteren Erkenntnis. Ist das die Chance für einen Neuanfang? Und kann Heinrich Böll ihm dabei sogar helfen?

 

Weitere Veröffentlichungen von Dr. Maria Zaffarana

  • Entschuldigen Sie, wo geht’s denn hier zum Galgen?
  • Der Tag, an dem die Farben aus der Welt verschwanden
  • Getrübter Blick
  • Die Leiden des jungen Werther (neue Herausgabe)
  • Der Geschmack verlorenen Glücks
  • Die Wahrheit ist ein Schlund
  • Werthers Freitod

 

Ihr wollt mehr über Dr. Maria Zaffarana erfahren, dann schaut mal auf ihrer Autoren-Homepage, ihrer Lektoratsseite oder auf ihrem Blog vorbei.

 

Gewinnspiel

Was gibt es im Jenseits nicht? Merkt euch den ersten Buchstaben.

Mehr zum Gewinnspiel erfahrt ihr *hier*


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Veröffentlicht12. November 2016 von Hjördis in Kategorie "Bücher

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