Juni 23 2016

[Rezension] Der Zeitwandler-Restart – Anke Höhl-Kayser

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Der Zeitwandler-Restart“ von Anke Höhl-Kayser haben ich im Rahmen einer Blogtour bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatorin, die Autorin und den Verlag. Für die Tour habe ich mich unter anderem entschiedene, weil das Buch in London spielt und mit Zeitreise zutun hat. Zwei meiner liebsten Themen.

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Klappentext/Inhalt

Dennis hat genug von London, bevor die Klassenfahrt dorthin richtig gestartet ist. Kotzen im Reisebus, mobbende Klassenkameraden und eine nörgelnde Lehrerin. Aber schlimmer geht immer: Plötzlich verfolgen ihn unheimliche Schattengestalten und er hat Visionen des mittelalterlichen Kriegerkönigs Edward I., der ihn Wulfric nennt und ihn anfleht, seine Tochter zu retten. Selbst die Zeit scheint sich gegen Dennis verschworen zu haben. Sie stoppt, und wenn sie weiterläuft, hat sich alles verändert. Auf einmal ist auch noch sein englischer Gastvater ein gesuchter Mörder und entführt Dennis zum Tower of London. Ein höllischer Trip durch Vergangenheit und Zukunft beginnt. Restart – nichts ist für die Ewigkeit!

Meine Meinung

Dieses Buch war ein absolutes Muss für mich, eine Geschichte, die in London spielt. London ist meine absolute Lieblingsstadt. Die Beschreibungen der Stadt waren ziemlich genau und vor allem sehr real. Ich habe mich so gefühlt, also wäre ich dort und laufe mit durch die Straßen.

Die Zeitreisen zurück ins frühere London haben mir ebenfalls gut gefallen, auch sie kamen mir real vor und ich konnte noch einige Informationen vom früheren London bekommen.

Ein weiteres Muss für mich, dieses Buch unbedingt lesen zu wollen, war das Thema Zeitreise bzw. Zeitwandel. Ich mag Zeitreisen in Büchern sehr gerne. Diese Form des Zeitreisens bzw. Wandelns war mir bisher noch nicht bekannt und daher eine schöne Abwechslung.

Die Charaktere, vor allem Dennis fand ich gut, da sie durchaus eine „normale“ Klasse wiedergespiegelt haben. Auch nach seinem Zeitwandel ist er irgendwie er selbst geblieben. Das fand ich gut, da es oftmals einen großen Charakterwechsel gibt durch ein solches Erlebnis.

Ich finde es toll, wie am Ende alle Fäden zusammenlaufen und die Geschichte abrunden. (Führe ich an dieser Stelle nicht weiter aus, da ich nicht spoilern möchte)

Der Plot der Geschichte war für mich neu und hat mich gereizt. Die Umsetzung hat mir auch gut gefallen, aber mir hat ein Hauch Spannung gefehlt. Vielleicht war sie auch an der ein oder anderen Stelle zu lang und wiederum an anderen zu kurz. Dies ist allerdings auch nur ein kleiner Minuspunkt, da die Geschichte sonst gut war und vor allem auch gut ausgearbeitet, geschichtlich und örtlich.

Zum Schluss noch eine kurze Meinung zum Cover von „Der Zeitwandler-Restart“: Definitiv ein Buch, welches ich auch im Laden in die Hand genommen hätte. Alleine der Bus und der Big Ben hätten mich dazu verleitet. Der Rabe und der Ritter machen das ganze umso interessanter, da ich schon hätte wissen wollen, was sie in Bezug auf London aussagen.

Fazit / Bewertung

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Buch „Der Zeitwandler-Restart“ hat tolle Londonbeschreibungen, tolle geschichtliche Darstellung, nette Charaktere aber ein Hauch zu wenig Spannung.


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Veröffentlicht23. Juni 2016 von Hjördis in Kategorie "Bücher

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