Juni 14 2016

[Rezension] Ein Dorf in Angst – Wolfgang Schweiger

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Ein Dorf in Angst“ von Wolfgang Schweiger habe ich vom Pendragon Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Auf der Buchmesse in Leipzig bin ich mit dem Verlag ins Gespräch gekommen und dieses ist mein erstes Rezensionsexemplar von Ihnen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag.

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Klappentext/Inhalt

Der plötzliche Herztod des Auftragsmörders Bieleck stellt die Kommissare Gruber und Bischoff von der Kripo Traunstein vor eine schwierige Auf­gabe. Denn Bieleck war schwer bewaffnet auf dem Weg zu einem kleinen Dorf in den Chiemgauer Bergen. Aber wer sollte sein Opfer werden? Für die Ermittler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, müssen sie doch damit rechnen, dass nach Bielecks Tod ein weiterer Killer aufkreuzt. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Journalist davon Wind bekommt und mit einem reißerischen Artikel den Ort in Angst versetzt. Als kurz darauf mitten im Dorf ein Mord geschieht, bricht Panik aus.

Meine Meinung

Das Buch „Ein Dorf in Angst“ habe ich gelesen, ohne vorher davon gehört zu haben und vor allem ohne die anderen Teile der Reihe zu kenen. Dies war aus meiner Sicht auch nicht sonderlich schlimm. Kommisar Gruber und Bischoff sind in allen Teilen die Ermittler und in diesem Band hat man sie ein stückweit kennengelernt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir wichtige Informationen aus den Vorbänden fehlen.

Der Fall ist ungewöhnlich und für mich defintiv neu gewesen. Ein Auftragskiller wird auf dem Weg zu seinem nächsten Mord tot aufgefunden. Dies wirft natürlich viele Fragen auf und jedes Mal wenn eine beantwortet wurde, kam die nächste Frage. An dieser Stelle hat mir ein etwas größerer Spannungsbogen gefehlt. Gut fand ich, dass mehrere Fälle verarbeitet wurden, allerdings wurden es mir am Ende schon fast zu viel. Mit diesem tollen Plot hätte man durchaus noch 100 Seiten mehr schreiben können und so die Geschichte noch greifbarer gemacht.

Da es ein Regionalkrimi ist, aus einer Region die ich nicht kenne, haben mir zwischendurch Verbindungen zu den Orten gefehlt. Ich denke für jemanden aus dieser Region macht dieses Buch nochmal einen besonderen Reiz aus.

Womit ich leider gar nicht klar gekommen bin, war der bayrische Schreibstil von einigen Charakteren. Ich fand es unheimlich anstrengend diese Textpassagen zu lesen.

Fazit / Bewertung

Ein Regionalkrimi der nicht die spannendste Geschichte liefert, aber dennoch interessant und gut geschrieben ist.


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Veröffentlicht14. Juni 2016 von Hjördis in Kategorie "Bücher

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