April 23 2015

[Rezension] May Bee – Tomas Maidan

Woher habe ich das Buch?

Ich habe das Buch vom Autor, über die Plattform Rezi-Suche.de. Er hat mich gefragt ob ich sein Buch lesen und rezensieren würde. Ich habe gerne zugestimmt, da der Klappentext interessant geschrieben war.

Klappentext/Inhalt:

Mays Leben ist verzwickt: Erst haut ihr Kater Lou ab, dann rettet sie
den falschen Mann vor dem Bus – und zu allem Unglück arbeitet sie auch
noch bei der Polizei von Kujai, einer echten Gurkentruppe. Ein
Paralleluniversum voller Hektik, Irrsinn, Korruption. Außerdem bekommt
sie die saure Gurke unter den klebrigen Fällen: Sie muss Konsul Bolaire
finden – draußen auf Schloss Taubenschlag. Man sagt, dort würde eine
Drogenbaronin ihre letzten Pillen an die Bienen verfüttern. Mysteriös.

May bricht nur mit ihrer Freundin Tuh auf, einer durchgeknallten
Kioskbesitzerin, die mit der Laune einer rollenden Zitrone den Fall zum
bunten Trip macht. Hinter Mauern aus Honig – zwischen magischen Pilzen
und bösen Bienen – entdecken die beiden Entsetzliches. Zum Glück lernt
May den schüchternen Jo kennen, der so romantisch die Krümel der
Hörnchen wegwischen kann. Wird es den Drei gelingen, die Honig-Hölle zu
versalzen?
(von Rezi-Suche.de)

Meine Meinung:

Der Klappentext klang für mich sehr interessant, anders und machte mich sehr neugierig. Gleich zu Beginn des Buches lernen wir May kennen, eine junge Polizistin, die scheinbar nur Idioten als Kollegen hatte. Also ich fand es zumindest merkwürdig, wie die Polizisten dort arbeiteten und hoffe, dass es in der Wirklichkeit nicht so ausschaut.
Nach einem anstrengenden Tag Mays treffen wir auf Thu, eine Kneipenbesitzerin, die von Beginn an Anders ist. Aber definitiv ein toller Charakter im Buch.
Die beiden passen irgendwie gut zusammen, eine sehr konsequent, genau und strukturiert, die andere ein bißchen verrückt und vor sich hin lebend.
Durch die beiden Charaktere hat das Buch einen gewissen Charme und vor allem Witz.
Wo wir auch schon beim Thema wären, ich kann dieses Buch ganz schwer in ein Genre einordnen, denn es hat viele Elemente.
Es könnte ein Krimi sein, denn immerhin untersucht May einen Vermisstenfall bei der Polizei.
Es könnte aber auch durch seinen Witz in den Bereich Humor fallen.
Aber was für mich meisten überwiegt sind die nicht realen Momente und Figuren. Fantasy oder Science Fiction? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
Das Buch kann durchaus im Jugendalter gelesen werden, so dass es auch gut im Bereich Jugendbücher oder All Ages einzuordnen ist.
Und ich glaube genau diese Problematik ist für mich der Grund, warum ich mit dem Buch nicht so richtig warm geworden bin. Zuviele Anteile die mich immer wieder verwirrten. Einiges wurde länger beschrieben, anderes eher kurz (was ich mir aber länger gewünscht hätte, um richtig in die Geschichte einsteigen zu können). Mir hat dieses „ich lebe mit der Geschichte“-Gefühl gefehlt.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass manche Szenen gerne noch weiter ausgearbeitet sein durften, um besser mit der Geschichte mitzukommen und sie richtig genießen zu können.

Aber durch den Witz und meiner Neugier wissen zu wollen, wie es ausgeht, konnte ich es dann doch gut zu Ende lesen.
Die Auflösung bzw das Ende des Buches hat mich befriedigt, so dass ich mit dem Buch gut abschließen konnte.

Fazit/Bewertung

Eine durchaus interessante Idee, die an der ein oder anderen Stelle gerne noch weiter ausgearbeitet werden darf. Wer gerne mal etwas lustig, fantastisch, kriminelles lesen möchte, ist mit diesem Buch genau richtig bedient.


Schlagwörter: ,

Veröffentlicht23. April 2015 von Hjördis in Kategorie "Bücher

1 COMMENTS :

  1. By Tomas Maidan on

    Huhu Hjördis,
    prima, dass Du MAY BEE gelesen hast – und es Dir gefallen hat. Deshalb wollte ich noch einmal nachfragen: Welche Stellen meinst Du, hätten noch mehr ausgearbeitet werden sollen?
    LG Tomas Maidan

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.