September 21 2016

Lasst uns über MOBBING reden

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Ihr Lieben,

es ist mal wieder soweit. Ein neues Thema bei unserer monatlichen „Lasst uns über … reden“ Aktion. Dieses mal beschäftigen wir uns mit dem Thema Mobbing. Gestern konntet ihr bereits auf *Dreamcatchers Treff* allgemeine Infos über Mobbing erfahren. Außerdem hat sie über persönliche Erfahrungen geschrieben. Die Folgen von Mobbing könnt ihr morgen auf *Bücherfunke* lesen, auch sie wird etwas persönliches erzählen.

Am Montag konntet ihr bei *The Fantastic World Of Mine* schon etwas über das Buch „Die Luft da oben“ von Pauline Keller erfahren.

 

Ich selbst möchte euch heute etwas über die Buchreihe „Dennis und Guntram“ erzählen.

Die Kinderbuchreihe umfasst vier Bücher geschrieben von Hubert Wiest. Es geht dabei um insgesamt fünf Jungen im Grundschulalter bzw. etwas älter. Dennis ist ein Junge der relativ wenig Freunde hat, Guntram ist ein „komischer Kauz“, der neu in der Schule und im Dorf ist. Er freundet sich schnell mit Dennis an, da beide eher Außenseiter sind, haben sie nun immerhin sich zwei. Sie werden richtig gute Freunde. Dann gibt es noch drei weitere Jungs, die eher „cool“ sind und dabei leider die anderen Kinder, insbesondere Dennis und Guntram, schikanieren.

Ich denke sowas gibt es in vielen Schulen bzw. Klassen und genau das erschreckt mich. Am Anfang sind es „nur Spielchen“ der Kinder, aber schnell wird es ernst. Und je älter man wird, umso verletzender werden meist die Aussagen und Aktionen.

Mir haben die Bücher über Dennis und Guntram gut gefallen, denn dort wird wirklich mit viel Humor, aber auch viel Ernsthaftigkeit berichtet, wie es anfangs ist, aber auch wie sich das ganze ändern kann.

Ich habe lange Zeit im Hort gearbeitet, diese Buchreihe aber leider erst danach kennengelernt, sonst hätte ich sie sicherlich unseren Kindern zwischendurch vorgelesen.

 

Meine Rezension zu allen vier Büchern findet ihr *hier*

 

Kennt ihr noch weitere Bücher, die sich mit dem Thema Mobbing auseinander setzen? Ich freue mich über Tipps von euch 🙂

September 12 2016

[Rezension] Vegetarisch für Einsteiger – Diane Dittmer

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Vegetarisch für Einsteiger“ von Diana Dittmer habe ich vom Verlag Bassermann als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle.

Klappentext/Inhalt

Gesund und lecker ohne Fleisch und Fisch?
Nie war es so einfach. Über 70 vegetarische Rezepte für jeden Tagen bringen Abwechslung auf Ihren Teller. Der Wocheneinkaufslaner hilft Ihnen dabei, stressiger Einkäufe in letzter Minute zu vermeiden. So können Sie für sich und ihre Familie schnell und stressfrei gesunde Leckereien zubereiten. Wenn Sie doch einmal nicht alle Zutaten zur Hand haben, helfen Ihnen Blitzvarianten und Zutaten-Austausch-Tipps aus der Misere.

Ein kurzer Überblick über den Inhalt:

  • Kreative vegetarische Küche (einige theoretische Ideen zum Thema Einkauf, Lagerung etc.)
  • Snacks & Brotaufstriche
  • Blitzrezepte
  • Suppen und Eintöpfe
  • Aufläufe und Gratins
  • Pasta, Reis und Co
  • Süsse Verführungen

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Meine Meinung

Das Kochbuch schaut schon von außen sehr lecker aus 😉 Das Titelbild hat mich angesprochen und ich war direkt neugierig, welche Rezepte es so beinhaltet. Da wir Zuhause fast nur vegetarisch kochen passt es perfekt.

Beim ersten Durchblättern fallen die tollen großen Bilder auf. Viele Gerichte sind dort fotografiert worden und schauen wirklich realistisch aus. Das hat mir sehr gut gefallen, da es leider in Kochbüchern meist anders ist, tolle Bilder, die man niemals selbst so nachstellen könnte. Hier scheint es mir anders zu sein (auch wenn ich es natürlich nicht alles ausprobiert habe).

Die Rezepte sind gut sortiert und leicht zu finden. Ganz am Ende gibt es nochmal eine Übersicht über alle Rezepte.

Außerdem hat mir besonders gut gefallen, dass es viele Rezepte gibt, bei denen man die meisten Zutaten zuhause hat bzw. ohne große Probleme organisieren kann. Ich finde genau das ist im vegetarischen bzw. veganen Bereich nicht immer einfach. Auf den ersten Seiten findet man viele Informationen zur vegetarischen Ernährung im Allgemeinen, als auch im besonderen auf dieses Buch. So sind zum Beispiel die „must haves“ im Kühl- und Vorratsschrank aufgezählt. Das finde ich sehr spannend, da meine Schränke eher spatanisch gefüllt sind, ich kaufe immer nur dann, wenn ich es brauche.

Eine persönliche Info am Rande: Ich möchte gerne mal ein Kochbuch von vorne bis hinten durchkochen, also zumindest jedes Rezept einmal ausprobiert haben. Bisher hatte ich noch nicht das passende Buch gefunden. Aber ich glaube mit diesem könnte es wirklich klappen. 🙂

Die Anleitungen sind kurz, verständlich und sehr gut nachkochbar. Es werden keine Fachbegriffe verwendet, die man als nicht-Koch nicht kennt. Die Rezeptseiten sind sehr übersichtlich gestaltet. Die Anleitung, die Zutaten und ggf. noch Änderungsmöglichkeiten für das Rezept (gefällt mir besonders gut)

Fazit / Bewertung

„Vegetarisch für Einsteiger“ ist ein sehr schön gestaltetes Kochbuch mit vielen Ideen sowohl für „Anfänger“, als auch für „Fortgeschrittene“ Vegetarier. Neues und altes gut miteinander gemischt.

September 9 2016

[Rezension] Jäger des versteckten Schatzes – Ingo Oschmann

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Jäger des versteckten Schatzes“ von Ingo Oschmann habe ich vom Heyne Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle.

Klappentext/Inhalt

„Die neue Massenbewegung Geocaching beweist, dass draußen sein nicht nur gesund ist, sondern auch richtig Spaß machen kann: Allein hierzulande liegen etwa 300.000 ungehobene Schätze, sogenannte Caches, die es mithilfe von GPS-Gerät und Online-Hinweisen zu fi nden gilt. Egal, ob allein, mit der ganzen Familie oder dem Kegelclub, der passionierte Outdoor- Schatzsucher Ingo Oschmann zeigt auf verständliche und unterhaltsame Weise, wie noch aus dem letzten Couch-Potato ein echter Indiana Jones wird.“

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Meine Meinung

Ein Buch über eines meiner Hobbies. Wie wunderbar! Ich habe mich sehr darauf gefreut dieses Buch zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Ich selbst kenne Geocachen schon seit einigen Jahren und mache es mal mehr mal weniger. Ich war besonders gespannt darauf, ob ich etwas lernen kann, ob ich etwas wiedererkenne und ob wir ähnliche Gedanken haben.

Ja! Und zwar zu allen drei Dingen. Ich habe viel lernen können, einige Tipps was die Ausrüstung angeht, einige Informationen wie man Mysteries und Multis besser lösen kann und vor allem habe ich gelernt, wie viel Freude dieses Hobby machen kann.

Ich habe immer wieder Situationen wiedererkannt. Sei es Situationen mit Muggeln, mit anderen Cachern aber auch einfach direkt bei der Suche, wenn man einfach mal wieder ein Brett vorm Kopf hatte. Ich bin sehr beruhigt, dass es da nicht nur mir so geht.

Natürlich teile ich auch viele Gedanken mit Ingo Oschmann, wenn es dabei geht, einen Ausflug zu planen, einen tollen Cache zu finden oder Kontakt zu anderen aufzunehmen.

Aber nun zum Buch:

Es ist sehr gut gegliedert, man kann es sowohl von vorne nach hinten durchlesen, um einfach grundsätzliche geocachen kennenzulernen. Aber man kann auch direkt zu einem Kapitel springen was einen interessiert. In den Kapiteln gibt es Erklärungen (einfach und für alle verständlich), persönliche Erfahrungen (meißt mit viel Witz und Humor), Tipps & Tricks und kurze Zusammenfassungen. Für Neulinge perfekt zum den ersten Einblick zu erhalten und für Kenner eine gute Möglichkeit sich selbst wiederzufinden.

Der Schreibstil ist leicht verständlich und nicht wie ein reines Fachbuch aufgebaut, so dass es sogar dafür sorgt, dass man weiterlesen möchte.

Fazit / Bewertung

OLYMPUS DIGITAL CAMERA„Jäger des versteckten Schatzes“ ist ein tolles Buch über das Hobby Geocachen. Sowohl für Neueinsteiger als auch für Alteingessesene ein interessantes Buch.

September 3 2016

[Buch in Szene gesetzt] Buch & Film

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Nach einer viel zu langen Pause gibt es heute endlich wieder einen Beitrag aus unserer Reihe „Buch in Szene gesetzt“.

Wir waren leider beide mit anderen Dingen beschäftigt und haben deswegen diese Aktion erstmal auf Eis gelegt gehabt.

Aber nun wollen wir wieder durchstarten. Allerdings passen wir die Aktion etwas an. Sie wird nun nicht mehr alle 2 Wochen stattfinden, sondern immer am ersten Wochenende im Monat. Und wir werden statt einem Foto jeweils drei Fotos zeigen. Ich werde euch Samstag meine Bilder zeigen, und bei Bücherfunke werdet ihr Sonntags den Beitrag finden.

Das Thema für den September lautet:

Buch & Film

Meine drei Bilder findet ihr hier:

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Die Welle

Das Buch „Die Welle“ von Morten Rhue ist eines meiner Lieblingsbücher. Ich habe es in der Ausbildung als Schullektüre gelesen und damals regelrecht verschlungen. Der Film ist wunderbar, eine wirklich tolle Buchverfilmung. (Außerdem mag ich Jürgen Vogel als Schauspieler)

 

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Hanni und Nanni

Hanni und Nanni von Enid Blyton habe ich bereits in meiner Kindheit gelesen. Damals habe ich einige Bücher von meiner Mama bekommen (also aus ihrer Kindheit) und habe dann mit meinem Taschengeld und durch Geschenke die Reihe weiter aufgestockt. Vor ein paar Jahren habe ich zu Weihnachten die Gesamtausgabe zu Weihnachten bekommen. Außerdem habe ich eine der neusten Verfilmungen auf DVD. Sie hat zwar nicht so viel Ähnlichkeit mit den Büchern, aber trotz allem ein schöner Film zum Lachen.

 

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Sherlock Holmes

Die Geschichten über Sherlock Holmes von Artur Conan Doyle ist sehr bekannt und auch sehr beliebt. Ich selbst mag die Geschichten auch sehr! Deswegen habe ich neben den deutschen Geschichten im Schuber noch die englische Gesamtausgabe. Als Verfilmung habe ich die relativ neue Serie Sherlock gewählt. Aus meiner Sicht eine ganz tolle Serie. Es gibt allerdings noch diverse weitere Verfilmungen.

 

Morgen werdet ihr dann also die Bilder von Bücherfunke sehen. Wir freuen uns auf eure Bilder zum Thema „Buch & Film“ 🙂

Kommentiert gerne unsere Beiträge auf den Blogs oder schreibt uns bei Facebook auf unserer „Buch in Szene gesetzt“-Seite.

 

September 1 2016

[Rezension] Cold Fire – Katrin Gindele

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Cold Fire“ von Katrin Gindele, aus ihrer Reihe: Wächter der Illusionen, habe ich auf der Leipziger Buchmesse gekauft. „Der kleine Buchverlag“ hat ein Bloggertreff veranstaltet und Katrin Gindele war dabei. Wir hatten ein tolles Gespräch und zu meiner Freude hat sie mein dort gekauftes Exemplar von Cold Fire direkt signiert.

Vielen Dank an dieser Stelle an Katrin Gindele.

Klappentext/Inhalt

Lara Anderson, 18 Jahre alt, lebt in einer amerikanischen Kleinstadt. Sie begegnet Logan, dem Anführer der Secutor. Secutor sind nichtmenschliche Wesen, die Erinnerungen beeinflussen können.
Logan beginnt sich für Lara zu interessieren, als er bemerkt, dass sie seinen Manipulationen widersteht. Ein Secutor kann sich normalerweise nicht verlieben, dennoch erobert Lara Logans Herz im Sturm. Als ein Feind Logans von Lara und ihrer Liebe erfährt, will er Lara benutzen, um Logan endgültig zu besiegen. Um seine Geliebte zu beschützen, setzt Logan alles aufs Spiel.

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Meine Meinung

Ich habe dieses Buch ganz spontan auf der Messe gekauft. Warum? Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen 🙂 Natürlich hat mich auch der Klappentext angesprochen.

Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Warum? Ein toller Schreibstil, der dafür gesorgt hat, dass die Seiten wie im Flug vergangen sind. Die Protagonisten haben mich sehr angesprochen und ich wollte wissen, wie sie sich weiterentwickeln.

Sowohl die Geschichte als auch die Charaktere haben mich in ihren Bann gezogen. Lara ist ein sehr sympathischer Mensch, der oftmals so reagiert hat, wie ich es auch getan hätte.

Außerdem hat mich die Idee der Secutoren sehr beeindruckt. Eine tolle neue Form von „Wesen“ in der realen Welt. Ihre Aufgabe in der Welt, mit den Menschen, hat mir sehr gut gefallen. (Es wäre toll, wenn es das wirklich geben würde). Die Geschichte, die sich immer mehr aufbaut ist sehr gut aufeinander gestimmt. Die Liebesgeschichte, die Geschichte um die Secutoren, die Weiterentwicklung der Charaktere.

Leider war das Buch viel zu schnell zu Ende gelesen und nun warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil. Dieser erscheint Gott sei Dank bald. 🙂

Fazit / Bewertung

Eines der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Urban-Fantasy vom feinsten, mit einer neuen Idee, die einfach klasse ist. Nebenher eine tolle Liebesgeschichte, die der Geschichte den richtigen Pfiff gibt. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits!

August 28 2016

[Rezension] Kinder unter 3 – Monika Hofmann

Woher habe ich das Buch?

Das Buch „Kinder unter 3“ von Monika Hofmann habe ich direkt beim Verlag als Rezesionsexemplar angefordert. Vielen Dank an dieser Stelle an den Kösel-Verlag.

Klappentext/Inhalt

Krippenkinder spielerisch fördern. Immer mehr unter 3-Jährige besuchen heute Krippen und Kindergarten. Damit gehen neue Herausforderungen einher: Um die ganz Kleinen auf ihrem Weg zu unterstützen, brauchen alle Betreuenden neue Ideen. Dieses Buch bietet zahlreiche erprobte Spiel- und Förderangebote für Kita, Eltern-Kind-Gruppen und Tagesmütter. So helfen Sie den Forschern in Windeln, die Welt zu entdecken! “

Ein kurzer Überblick über die einzelnen Kapitel bzw. Lernbereiche in diesem Buch:

    • Körperbewusstsein
    • Bewegungsentwicklung
    • Spielangebote im Haushalt
    • Feinmotorik
    • Kreativität
    • Sprachentwicklung
    • Erziehung

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Meine Meinung

Das Buch ist von Beginn an gut und deutlich gegliedert. Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich und mit unterschiedlichen Schriften sehr schön gestaltet.

Zu Beginn gibt es ein paar Seiten über die allgemeine Erziehung unter 3-jähriger und danach folgen viele Spielideen mit den Kindern. Diese sind unterteilt in die oben genannten Punkte.

Viele der Spiele können ohne großen Einkauf von Material gespielt werden. Und auch von Eltern sehr gut zuhause umgesetzt werden.

Für die meisten Ideen gibt es sehr schöne Fotos im Buch, die zeigen, welches Material wie von den Kindern eingesetzt werden kann. Alle Lieder und Sprüche sind abgedruckt und können sofort verwendet werden. Sehr schön finde ich, dass bei den Liedern auch Noten abgedruckt sind, so dass man es mit einem Instrument begleiten könnte.

Das Buch ist aus meiner Sicht allerdings nur für Anfänger in dem Bereich, oder für Eltern geeignet, die sich noch nicht so viel mit Spielen beschäftigt haben. Ich selbst habe als Erzieherin noch nicht so viele Ideen für Kinder unter 3 in der Ausbildung bekommen, aber inzwischen ist es deutlich mehr geworden, da dieser Bereich viel wichtiger geworden ist. Das Buch ist von 2010, einer Zeit wo die Krippen immer mehr wurden. Inzwischen gehört es zum Standard der Ausbildung.

Trotz allem entdeckt man natürlich immer mal eine neue Idee oder holt sich vergessene Ideen wieder ins Gedächtnis.

Fazit / Bewertung

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEin tolles Buch, um als Neueinsteiger ein paar gute Ideen in die Arbeit mit Kindern unter 3 zu bekommen. Auch für Eltern ein durchaus interessantes Buch, um mit den Kindern mal andere Beschäftigungen zu machen.

August 24 2016

Lasst uns über KRANKHEITEN reden

Auch im August haben wir uns wieder ein Thema überlegt, über das wir bloggen möchten, dass nicht unbedingt ein beliebtes Thema zum Bloggen ist. Wobei ich das bei diesem Thema schon fast wieder ausklammern möchte, denn es gibt schon einige Blogs, die sich mit bestimmten Krankheiten beschäftigen, meist sind es dann selbst Erkrankte oder Verwandte/Freunde von Erkrankten.

Wir haben uns für folgende Themen entschieden:

22.08.: Buchvorstellung: Still Alice bei The Fantastic World of Mine

23.08.: Tumor bei Dreamcatcher

24.08.: Kinderkrankheiten bei mir

25.08.: Depressionen bei Bücherfunke

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Nun, ich möchte euch heute etwas über Kinderkrankheiten berichten. Und dazu gibt es heute ausnahmsweise mal einen kleinen Erfahrungsbericht.

Ich bin als Erzieherin in einer Krippe beschäftigt. Die Kinder sind im Alter von 1 bis 3,5 Jahren und können von Montag bis Freitag die Krippe von 8 bis 17 Uhr besuchen. Alle Eltern sind berufstätig.

Nun ist es so, dass genau in diesem Alter die Kinder relativ schnell krank werden. Das Immunsystem ist gerade erst dabei sich zu bilden und viele Kinderkrankheiten finden ihren Weg zu uns. Nicht bei jedem Kind sichtbar, aber trotzdem ansteckend für die anderen. Darunter die bekannten Krankheiten wie Röteln, Windpocken, Keuchhusten etc., aber auch „neuere“ Krankheiten wie „Hand Mund Fuß“. Und natürlich immer wieder eine Erkältung oder auch mal Durchfall/Erbrechen.

Und genau da bin ich beim Punkt, den ich heute einmal berichten möchte. Ihr hattet sicherlich alle schon einmal eine Erkältung bzw einen grippalen oder Magen/Darm Infekt, oder? Wart ihr dann arbeiten? Falls ja, war die Konzentration bzw. Arbeitsfähigkeit sicherlich eingeschränkt.

Den Kindern in der Krippe geht es in solchen Momenten nicht anders. Denn für die Kleinen ist ein Tag in der Krippe, wie für uns ein Arbeitstag. Denn sie spielen nicht einfach nur, sie lernen, nehmen sehr viele Informationen auf und es ist wirklich anstrengend. Bis zu 15 Kinder gemeinsam in der Gruppe, von uns Erzieher_innen verschiedene Spielmöglichkeiten und gesonderte Angebote.

Wenn dann ein Kind in die Krippe kommt, dem es nicht so gut ist, merken wir dies sofort. Irgendwas ist anders, die Begrüßung, das Verhalten zu anderen und das allgemeine Spielverhalten zeigen uns ziemlich schnell, dass etwas nicht stimmt. Da die Eltern nicht da sind, sind wir in der Verantwortung. Wir warten eine gewisse Zeit ab, beobachten das Verhalten und überlegen, wie wir dem Kind helfen können. Viel kuscheln, vorzeitig in den Schlafraum gehen?! All dies ist möglich und wird auch regelmässig gemacht. Aber wir sind der Meinung, dass in solchen Momenten das wichtigste die Eltern (oder auch Großeltern) wären und das eigene Zuhause. Nur dort können sie runter kommen.

Worauf ich hinaus will? Viel zu oft, bringen Eltern ihre Kinder in Einrichtungen, obwohl sie eigentlich nach Hause müssten, denn sie sind krank oder zumindest nicht so fit, um einen „Arbeitstag“ in der Krippe zu überstehen. Wir wissen, dass die Eltern selbst arbeiten müssen und leider heutzutage die Arbeitgeber nicht immer positiv gestimmt sind, aber für das eigene Kind und die Gesundheit sollte man an dieser Stelle anders handeln. Gönnt dem Kind mal ein paar Tage Zuhause Ruhe, bis es wirklich wieder fit ist.

Noch schlimmer ist es, wenn ein Kind über Nacht Fieber hatte oder sich Erbrochen oder Durchfall hat. Manche Eltern berichten dies beim Bringen der Kinder und am liebsten würden wir die Kinder in diesen Momenten gleich wieder mit nach Hause geben. Leider dürfen wir es nicht. Sollte das Kind dann in der Krippe eines der Symptome aufweisen, dürfen wir anrufen und das Kind abholen lassen.

Mir ist bewusst, dass es wirklich nicht immer einfach für die Eltern ist, aber sie setzen dabei die Gesundheit des eigenen Kindes, das der anderen Kinden und letzendlich auch der Erzieherinnen aufs Spiel. Ich wünsche mir an dieser Stelle ein Veränderung der Einstellung von Arbeitgebern, von Eltern und eigentlich auch eine andere Gesetzeslage.

August 18 2016

Urlaubsbericht und Schreibflaute

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Liebe Eulenfreunde,

wir sind wieder da 🙂 Der Urlaub ist vorbei und wir haben endlich wieder Zeit und Lust regelmäßig zu bloggen. Es hat gut getan bewusst mal vier Wochen nichts für den Blog zu machen. Jetzt können wir mit neuer Lust und Motivation beginnen. Deswegen heute endlich wieder ein Lebenszeichen von uns, mit einer kurzen Zusammenfassung der letzten Wochen, ein buchiger Urlaubsbericht:

Die letzten Wochen waren erst sehr anstrengend und dann vor allem erholsam. Der Urlaub war toll und wie immer viel zu schnell vorbei. Ab Montag ruft die Arbeit wieder.

Der Urlaub hatte auf jeden Fall was Gutes: Die Lust am Lesen ist zurück gekehrt. Allerdings auch die Lust zum SuB-Nachschub kaufen 😉

Im Urlaub gelesen:

Cold Fire – Katrin Gindele

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Das Labyrinth – James Dashner (Maze Runner 1) OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Brandwüste – James Dashner (Maze Runner 2)

 

Und begonnen haben wir noch:

Die Todeszone – Jame Dashner (Maze Runner 3)

Von Mr. Holmes zu Sherlock – Mattias Boström

 

Und da wir wieder einmal den wunderbaren Buchladen in Heiligenhafen und die Buchpiraten in Lübeck besucht haben, gab es auch einige neue Bücher:

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Die Entscheidung – Krystyna Kuhn (Das Tal)
Angriff der Verschlinger – Jim C. Hines (Buchmagier)
Das Netz der Schattenspiele – Ralf Isau
Die unsichtbare Pyramide – Ralf Isau
Die Wellenläufer – Kai Meyer
Die Worte der weissen Königin – Antonia Michaelis
Die Stadt der Regenfresser – Thomas Thiemeyer

 

Kennt ihr einige der Bücher? Wie haben sie euch gefallen?

 

Nun denn, wir hoffen, dass wir euch nun wieder regelmässig mit Beiträgen beglücken können.

Wir wünschen euch einen tollen Tag 🙂

Juli 22 2016

Lasst uns über DEN TOD reden

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Hallo Ihr Lieben,

dies ist der erste Beitrag zu einer neuen Aktion auf meinem und fünf weiteren Blogs. Wir werden uns nun regelmässig mit einem Thema auseinandersetzen. Jeder auf seine Art und Weise. Büchervorstellungen/Rezis, Fotos, persönliche Geschichten und anderes.

Wir beginnen mit einem Thema, dass zwar alle kennen, aber nicht unbedingt jeder gerne darüber spricht. Wir haben uns alle mit dem Thema Tod auseinander gesetzt.

Ich selbst bin über zwei Friedhöfe gegangen und habe dort einige Fotos für euch gemacht. Für mich ist ein Friedhof ein sehr schöner Ort. Meist ist es eine schöne Grünanlage, es ist ruhig und die Grabstätten sind teils wunderschöne Orte. Schaut selbst:

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Deko auf einem Grabstein
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Ein tolle Allee
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Ein alter Wasserhahn für Gießwasser
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Kunst?
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Ein blumiger Grabstein
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Jeder hat seine eigene Gießkanne, da musste ich wirklich ein wenig grinsen.
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Eine tolle Vase
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Der Bereich der Bodenplattengrabsteine
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Ein Teil vom Friedwald
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Der Eingang zum Friedwald
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Ein Friedhof für Gefallene im Krieg
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Ein Spendenengel
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Ein großer Engel
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Eine große Grabstätte
Ein schöner Brunnen mitten auf dem Friedhof
Ein schöner Brunnen mitten auf dem Friedhof
Ein sehr schönes Bild
Ein sehr schönes Bild
Urnengräber ... mal anders
Urnengräber … mal anders

 

Ich hoffe euch haben die Bilder gefallen, ich persönlich habe zumindest sehr gerne die beiden Spaziergänge gemacht und die Friedhöfe nochmal mit ganz anderen Augen betrachtet.

Weitere Beiträge zum Thema findet ihr bei:

The Fantastic World of Mine

Bücherfunke

Wiktorias Life

Buchtastische Welten

Dreamcatcher

Juli 20 2016

Urlaub und Schreibflaute

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Hallo liebe Eulenfreunde,

wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist es hier etwas ruhiger geworden.

Dies hat mehrere Gründe, zum einen ist endlich schöneres Wetter und ich verbringe die Zeit lieber draußen, zum anderen sind in den letzten Monaten einige Hobbies zu kurz gekommen und ich möchte diese auch wieder mehr ausüben.

Und außerdem habe ich scheinbar eine kleine Schreibflaute. Wenn ich Zeit habe, kann ich einfach keinen klaren Gedanken fassen geschweige denn diese zu Papier bringen.

Ich nehme an, dass dies unter anderem daran liegt, dass die letzten Arbeitswochen sehr anstrengend waren und wir erst in gut zwei Wochen in den Urlaub fahren (das ist natürlich auch ein Grund).

 

Lange Rede, kurzer Sinn: In den nächsten Wochen wird es hier weniger Beiträge geben.

  • alle zwei Wochen „Buch in Szene gesetzt“
  • einmal im Monat die neue Aktion „Lasst uns über …. reden“
  • einige Rezensionen

 

Ich wünsche euch wunderbare Tage mit viel Sonne und ich bin mir sicher, dass wir uns in einigen Wochen wieder öfter lesen.

Eure Hjördis mit Tiniii, Henning, Himmelblau und Hein